Südkoreas nationales KI-Rechenzentrum tritt in die Vorbereitungsphase für den Baubeginn ein
2026-07-14 17:57
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de.wedoany.com-Bericht: In jüngster Zeit hat das nationale KI-Rechenzentrum Südkoreas die Gründung der Betreibergesellschaft und die Eintragung der Projektgesellschaft abgeschlossen. Das Bauprojekt im Solaseado-Unternehmenspark im Kreis Haenam, Provinz Süd-Jeolla, tritt nun in die Vorbereitungsphase für den Baubeginn ein. Das Projekt plant, im Juli 2026 mit dem Bau eines 40 MW starken, professionellen KI-Rechenzentrums zu beginnen. In der ersten Phase werden etwa 15.000 GPUs installiert, die Unternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen Ressourcen für groß angelegtes Modelltraining und Datenverarbeitung bereitstellen.

Das Projektgelände umfasst eine Fläche von etwa 48.900 Quadratmetern, die geplante Gesamtbaufläche beträgt rund 33.700 Quadratmeter. Das Hauptgebäude ist zweistöckig konzipiert. Nach einer Bauzeit von etwa 28 Monaten soll das Rechenzentrum im April 2028 den Probebetrieb aufnehmen und Ende Oktober desselben Jahres vollständig fertiggestellt sein. Neben dem Rechenzentrumsraum wird das Projekt auch die für hochdichte Rechengeräte erforderlichen Systeme für Stromversorgung und -verteilung, Kühlung, Netzwerkanbindung, Speicherung sowie Betriebsmanagement umfassen.

Die für den Projektbetrieb zuständige koreanische KI-Rechenzentrumsgesellschaft hat die juristische Person und die Gewerbeanmeldung abgeschlossen und ein Vor-Ort-Büro im Kreis Haenam eingerichtet. Dieses Büro übernimmt die Koordination des Projektbaus, die Vorbereitung des anschließenden Betriebs und die Kommunikation mit lokalen Institutionen. Die Gesamtinvestition des Projekts beläuft sich auf etwa 2,9 Billionen KRW. Mit der Etablierung der Betreibergesellschaft und der Vorbereitung der Bauarbeiten geht das Zentrum schrittweise von der Phase der Standortwahl, Finanzierung und Konsortialbildung zur eigentlichen Bauausführung über.

Das Projekt wird von einem Konsortium unter der Leitung von Samsung SDS vorangetrieben. Zu den Teilnehmern gehören Unternehmen wie Naver Cloud, Kakao, KT, Samsung Electronics, Samsung C&T und Clush aus Südkorea sowie die Provinz Süd-Jeolla und die lokale Parkentwicklungsgesellschaft. Die verschiedenen Parteien übernehmen jeweils Aufgaben wie den Bau des Rechenzentrums, die Cloud-Plattform, das Kommunikationsnetzwerk, die Rechengeräte und die Parkentwicklung. So entsteht ein Bausystem, das Bauausführung, Infrastrukturinstallation und den Betrieb von Rechendiensten umfasst.

Gemäß dem Gesamtplan soll das Zentrum bis 2028 eine Rechenkapazität von 15.000 GPUs erreichen und diese bis 2030 schrittweise auf 50.000 GPUs erweitern. Die zusätzliche Rechenleistung wird für die Entwicklung extrem großer KI-Modelle, Unternehmensanwendungen und wissenschaftliche Forschungsprojekte genutzt. Gleichzeitig wird sie eine Test- und Anwendungsumgebung für südkoreanische intelligente Chips bereitstellen.

Mit dem Beginn der Hauptbauarbeiten werden im weiteren Projektverlauf nacheinander der Bau des Rechenzentrumsgebäudes, die Installation der mechanischen und elektrischen Anlagen, der Anschluss der Netzwerksysteme und die Bereitstellung des GPU-Clusters vorangetrieben. Nach der Installation der ersten Rechengeräte sind gemeinsame Tests der Stromversorgung, Kühlung, Netzwerke und Rechensysteme erforderlich, bevor der Probebetrieb und die Freigabe der Rechenressourcen beginnen können.

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