Tiefwasser-Containerterminal in Świnoujście, Polen, startet mit einer Jahreskapazität von 2 Millionen TEU
2026-07-16 14:42
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de.wedoany.com-Bericht: Das Projekt des Tiefwasser-Containerterminals Przylądek Pomerania in Świnoujście, Polen, wurde offiziell gestartet. Das Terminal ist für eine jährliche Umschlagkapazität von 2 Millionen Standardcontainern (TEU) ausgelegt.

Die Hafenbehörde von Stettin und Świnoujście (Szczecin and Świnoujście Seaports Authority) hat dem Auftragnehmer die Baustelle übergeben. Die erste Phase beginnt mit dem Bau einer provisorischen technischen Straße. Dieser erste Vertrag umfasst eine über 2,5 Kilometer lange Zufahrtsstraße sowie die zugehörige technische Infrastruktur wie Stromversorgung, Regenwasserableitung und eine Hochdruck-Gasleitung.

© Polnisches Infrastrukturministerium (Ministerstwo infrastruktury)

Der Wert des Vertrags für die provisorische Straße beträgt rund 6,3 Millionen Euro (27,5 Millionen Polnische Zloty), die Bauzeit beträgt 10 Monate. Ein Vertragsingenieur hat bereits mit der Überwachung der Umsetzungsphase begonnen; sein Aufgabenbereich umfasst die Arbeiten im Zusammenhang mit dem zukünftigen Straßen- und Schienensystem.

Das Containerterminal wird östlich des bestehenden Flüssigerdgas (LNG)-Terminals errichtet. Das Projekt sieht die Landgewinnung in der Pommerschen Bucht (Bay of Pomerania) vor, um eine Landfläche von etwa 186 Hektar zu schaffen. Die geplante Terminalinfrastruktur umfasst eine 1,3 Kilometer lange Containerterminal-Kaje, fast 3 Kilometer neue Kaimauern, eine Zufahrtsrinne sowie ein Hafenbecken mit einer Wassertiefe von 17 Metern.

© Polnisches Infrastrukturministerium (Ministerstwo infrastruktury)

Die schienenseitigen Anlagen des Terminals sind darauf ausgelegt, den Containerverkehr auf dem Landweg von Świnoujście zu den Märkten Mittel- und Osteuropas zu unterstützen. Das Terminal ist so konzipiert, dass es die derzeit größten Hochseefrachter aufnehmen kann, die in die Ostsee einfahren können. Dies wird voraussichtlich neue Nachfrage nach kombiniertem Verkehr auf den Nord-Süd-Frachtrouten in Polen generieren.

Parallel dazu haben die vorbereitenden Arbeiten auf See am geplanten Standort der kombinierten Wellenbrecher begonnen. Die Räumungsarbeiten am Meeresboden sollen bis Oktober 2026 andauern.

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