de.wedoany.com-Bericht: Das erste Batteriespeicherprojekt Strathalbyn BESS des südaustralischen Speicherentwicklers Lunio Energy wurde ans Stromnetz angeschlossen und nimmt am National Electricity Market (NEM) für den Echtzeithandel teil.

Das in Südaustralien gelegene Strathalbyn BESS hat eine installierte Leistung von 5 MW/20 MWh und ist nun ans Netz angeschlossen. Es kann bei reichlich und günstigem Strom speichern und bei Netzbedarf entladen, wobei es auf Marktsignale reagiert. Dieses Projekt ist das erste Asset einer Reihe von Speicherprojekten, die Lunio derzeit in Südaustralien entwickelt.
Seth Thuraisingham, Gründer und CEO von Lunio Energy, erklärte, das Team habe die Batterie mit dem Ziel gebaut, sich in einem Netz, das den Großteil des Jahres von erneuerbaren Energien versorgt wird, einen Platz zu erarbeiten. Derzeit erfülle die Batterie diese Aufgabe täglich auf dem Markt. Er wies darauf hin, dass Südaustralien bei der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien landesweit führend sei, die Emissionsreduzierung jedoch noch lange nicht abgeschlossen sei. Speicheranlagen spielten eine unterstützende Rolle, indem sie Versorgungslücken schließen, erneuerbare Energien rund um die Uhr zuverlässig machen und die Netzstabilität aufrechterhalten, während mehr Wind- und Solarenergie integriert werde.
Strathalbyn BESS nutzt die OptiBidder-Plattform von OptiGrid zur Optimierung des Energiehandels und der Marktgebote. Mit OptiBidder kann die Batterie Lade- und Entladeentscheidungen optimieren, Gebote auf dem Markt für Notfrequenzregelungs-Hilfsdienste (FCAS) abgeben und aus Preisvolatilität und Systembedarf Wert schöpfen. Thuraisingham erklärte, die Wahl sei auf OptiGrid gefallen, da OptiBidder in der Bewertung eine starke Capture-Rate gezeigt habe. Die tiefgreifenden Einblicke des Teams in den NEM und die Betriebsweise von Batterien in Südaustralien hätten zudem das Investitionsvertrauen gestärkt. Nach der Inbetriebnahme der Batterie sei OptiBidder zum Motor geworden, der Marktvolatilität in Asset-Einnahmen umwandele.










