Südafrika veröffentlicht drei Berichte zur Förderung der Modernisierung des Bergbaus
2026-07-24 09:03
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de.wedoany.com-Bericht: Der Modernisierungsprozess des südafrikanischen Bergbaus wird durch die Zusammenarbeit mehrerer Akteure vorangetrieben. Am 23. Juli veranstalteten der Minerals Council South Africa, das Research Institute for Innovation and Sustainability (RIIS), das Centre for Science, Technology and Innovation Indicators des Human Sciences Research Council (HSRC-CeSTII), PwC's Smart Mining, das Department of Science, Technology and Innovation sowie der National Advisory Council on Innovation eine Modernisierungspräsentation. Laut einem Bericht von Mining Weekly betonte Mzila Mthenjane, CEO des Minerals Council South Africa, während der Veranstaltung, dass die Modernisierung des Bergbausektors nicht von einer einzelnen Organisation allein bewältigt werden könne. Die gesamte Branche müsse regelmäßig ihre Position und Entwicklungsrichtung überprüfen und dabei auf Beweise aus internationalen Praktiken statt auf subjektive Einschätzungen zurückgreifen.

In den letzten Monaten wurden drei unabhängige und sich ergänzende Studien abgeschlossen, die den Modernisierungsstand des südafrikanischen Bergbaus aus verschiedenen Perspektiven betrachten. Diese drei Studien sind: der Global Benchmarking Report, erstellt von RIIS und dem Minerals Council South Africa, der die Leistung des südafrikanischen Bergbaus mit internationalen Pendants vergleicht; der RDI Survey Report, gemeinsam erstellt von HSRC-CeSTII und RIIS, der das Ausmaß und die Schwerpunkte der Forschungs-, Entwicklungs- und Innovationsaktivitäten der Branche ermittelt; sowie der 10 Insights into 4IR Report, erstellt von PwC, der den Einsatz von Künstlicher Intelligenz und Technologien der Vierten Industriellen Revolution im praktischen Betrieb untersucht.

Mthenjane wies auf der von Mining Weekly berichteten Veranstaltung darauf hin, dass jeder Bericht einen eigenständigen Wert habe, aber in ihrer Gesamtheit ein umfassenderes Bild der nationalen Modernisierung des Bergbaus ergäben – einschließlich der aktuellen Investitionsrichtungen, der Position Südafrikas im globalen Bergbau und des Einsatzes fortschrittlicher Technologien in aktiven Minen. Er betonte, dass der südafrikanische Bergbau weiterhin ein wichtiger Motor der nationalen Wirtschaft sei. Die Mitgliedsunternehmen des Verbands erwirtschaften den Großteil der nationalen Mineralproduktion – gemessen am jährlichen Mineralverkaufswert über 90 % – und sichern direkt fast 500.000 Arbeitsplätze, während mehr als drei Millionen Menschen indirekt von der Branche abhängen.

Mthenjane erwähnte, dass die Herausforderungen der Branche alternde Infrastruktur, zunehmend tiefere und komplexere Erzkörper, Engpässe bei Energie und Logistik sowie konkurrierende Investitionsstandorte im globalen Investitionsumfeld umfassen. Gleichzeitig treibe die Nachfrage nach Mineralien für die Entwicklung von Infrastruktur und grundlegenden Dienstleistungen im In- und Ausland den Energie- und Technologiewandel voran und verspreche, den gesellschaftlichen Wohlstand zu steigern. Vor diesem Hintergrund werde die Modernisierung als Schlüssel angesehen, um die Sicherheit, Gesundheit, Wettbewerbsfähigkeit und Zukunftsfähigkeit der Branche für nachfolgende Generationen zu erhalten.

Zu den Zielen dieser Präsentationsveranstaltung gehörten: die Schaffung eines evidenzbasierten Dialograums für Branchenakteure; die Sicherstellung, dass Forschungsergebnisse in praktische Entscheidungen und Maßnahmen umgesetzt werden, anstatt nur auf dem Papier zu bleiben; sowie die Förderung von Vernetzung und Zusammenarbeit, um Erkenntnisse in die Umsetzung zu überführen.

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