Brasilianisches CPFL investiert 60 Millionen Reais in 450-MHz-Privatnetz
2026-07-24 09:09
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de.wedoany.com-Bericht: Die brasilianische CPFL Energia investiert 60 Millionen Reais in den Aufbau eines privaten Telekommunikationsnetzes auf Basis der 450-MHz-Funkfrequenz. Das Projekt wird vom brasilianischen Telekommunikationsbetreiber TIM für die Bereitstellung und Integration der Infrastruktur verantwortet und zielt darauf ab, Umspannwerke und intelligente Netzgeräte in rund 50 Städten der Bundesstaaten São Paulo und Rio Grande do Sul zu verbinden.

CPFL und TIM Energienetze

Das Projekt umfasst 65 Umspannwerke und rund 2500 intelligente Netzgeräte, die vom integrierten Betriebszentrum (COI) der CPFL in São Paulo und Rio Grande do Sul in Echtzeit überwacht werden. Das Netz erstreckt sich über eine Fläche von rund 51.000 Quadratkilometern, versorgt etwa 980.000 Kunden des Verteilnetzbetreibers und soll voraussichtlich 2029 fertiggestellt werden.

Das private Netz nutzt das 450-MHz-Band, um die Konnektivität für kritische Betriebsabläufe des Verteilnetzbetreibers zu unterstützen und die Überwachung des Verteilnetzes sowie die Fernsteuerung vor Ort installierter Geräte zu ermöglichen. Zu den betroffenen Geräten gehören Selbstwiedereinschalter und Spannungsregler. Das Projekt zielt zudem darauf ab, die Grundlage für eine künftige großflächige Installation intelligenter Stromzähler zu schaffen. Die Echtzeitkommunikation ermöglicht die Erkennung von Betriebsereignissen und die ferngesteuerte Durchführung von Netzoperationen, auch bei Stromunterbrechungen.

In der ersten Phase des Projekts werden rund 2500 intelligente Geräte in etwa 50 Städten im Konzessionsgebiet der CPFL angebunden. Im Bundesstaat São Paulo werden Gebiete wie Franca, Miguelópolis, Sorocaba und Ibiúna abgedeckt; in Rio Grande do Sul sind es Gebiete wie Uruguaiana, Alegrete, Itaqui, São Borja und Santa Maria. Laut Verantwortlichen wurden bei der Standortwahl vorrangig Bereiche berücksichtigt, in denen die Kommunikationsinfrastruktur zur Optimierung des Netzbetriebs und zur Verbesserung der Servicekontinuitätsindikatoren beitragen kann.

Das Projekt soll voraussichtlich 2029 abgeschlossen sein. Die Infrastruktur ist skalierbar ausgelegt und kann künftig gleichzeitig bis zu 50.000 Geräte anbinden, um dem Geschäftswachstum des Verteilnetzbetreibers in den kommenden Jahren gerecht zu werden.

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