de.wedoany.com-Bericht: Die Aktionäre von Equinox Gold (Toronto Stock Exchange: EQX, New York Stock Exchange: EQX) und Orla Mining (Toronto Stock Exchange: OLA, New York Stock Exchange: ORLA) haben eine vollständig aktienbasierte Fusion im Wert von 18,5 Milliarden US-Dollar genehmigt, die den zweitgrößten Goldproduzenten Kanadas mit einer erwarteten Jahresproduktion von 1,1 Millionen Unzen hervorbringen wird.

Nach Abschluss der Transaktion werden die bestehenden Equinox-Investoren rund 67 % des fusionierten Unternehmens halten, während die Orla-Aktionäre ihre Anteile im Verhältnis einer Orla-Aktie zu einer Equinox-Aktie umtauschen. Das fusionierte Unternehmen wird sechs Minen in Nordamerika betreiben und liegt damit im Ranking der kanadischen Goldproduzenten nur hinter Agnico Eagle Mines (Toronto Stock Exchange, New York Stock Exchange: AEM).
Orla-CEO Jason Simpson erklärte in einer Stellungnahme, dass die Fusion mit Equinox das nordamerikanische Portfolio des Unternehmens erheblich stärke und es zu einem führenden Goldproduzenten mit branchenweit herausragendem Wachstumspotenzial mache. Equinox-CEO Darren Hall wies darauf hin, dass die Transaktion einen neuen führenden nordamerikanischen Goldproduzenten schaffe, dessen sechs aktive Minen eine Jahresproduktion von über 1,1 Millionen Unzen erreichen würden.
Unabhängige Stimmrechtsberater hatten die Transaktion bereits Anfang des Monats unterstützt und argumentiert, dass die Fusion die Vermögensbasis von Equinox diversifiziere und die strategische Flexibilität sowie das langfristige Produktionspotenzial erhöhe. Die beiden Unternehmen gehen davon aus, dass die Produktion mit der Inbetriebnahme von Entwicklungsprojekten um rund 70 % auf über 1,9 Millionen Unzen pro Jahr steigen wird, was dem fusionierten Unternehmen eines der stärksten Wachstumsaussichten der Branche in politisch stabilen Bergbauregionen verschafft.
Die Fusion setzt den Konsolidierungstrend in der Bergbauindustrie fort, da Goldproduzenten bei Goldpreisen nahe historischer Höchststände nach größerer Größe, geringerem Betriebsrisiko und stärkeren Bilanzen streben.










