de.wedoany.com-Bericht: Die Regierung von Westaustralien hat zwei Versuchsprogramme für Straßenzüge bis zum 31. Dezember 2026 verlängert, in deren Rahmen längere und schwerere Straßenzüge Teile des staatlichen Straßennetzes nutzen dürfen.
Die verlängerten Versuchsgenehmigungen umfassen zwei Maßnahmen: 53,5 Meter lange dreiteilige Straßenzüge dürfen auf dem Great Northern Highway zwischen Wubin und Muchea verkehren; 27,5 Meter und 36,5 Meter lange Straßenzüge dürfen beim Transport von Benzin, Diesel, Düngemitteln, Kalk, Kalksand, Milch und losen verderblichen Gütern jeweils bis zu 10 Tonnen zusätzlich laden.

Beide Versuche wurden ursprünglich im April dieses Jahres ins Leben gerufen, um Herausforderungen bei der Kraftstoffversorgung zu bewältigen. Der Versuch mit 53,5 Meter langen dreiteiligen Straßenzügen zielt darauf ab, den Gütertransport zwischen Perth und den Regionen Wheatbelt, Murchison, Goldfields, Pilbara und Kimberley sicherzustellen. Der Versuch war ursprünglich auf drei Monate angelegt; nach positiven Rückmeldungen aus der Branche und fortlaufender Überwachung und Bewertung wurde beschlossen, ihn zu verlängern.
Die Sicherheitsanforderungen während der Versuchsphase bleiben streng und umfassen technische Fahrzeugstandards sowie Mindestanforderungen an die Berufserfahrung der Fahrer.
Die westaustralische Verkehrsministerin Rita Saffioti erklärte, der Straßenzugversuch auf dem Abschnitt Wubin bis Muchea habe mit weniger Fahrten mehr Güter transportiert und dadurch Produktivität und Kraftstoffeffizienz gesteigert. Die fortgesetzte Genehmigung für Straßenzüge, mehr Kraftstoff, Düngemittel, Kalk, Kalksand, Milch und lose verderbliche Güter zu laden, unterstütze auch regionale Gemeinschaften und die betreffenden Industrien.
Saffioti sagte, die Frachtindustrie Westaustraliens spiele eine entscheidende Rolle für den Erhalt der Wirtschaft und die Versorgung der Gemeinschaften im gesamten Bundesstaat. Die Verlängerung biete den Betreibern Planungssicherheit und erschließe weiterhin Produktivitätsvorteile für das Frachtnetz. Die Regierung werde weiterhin mit der Branche zusammenarbeiten, um praktikable Wege zur Steigerung der Frachteffizienz und Stärkung der Lieferketten zu finden und die Wirtschaft Westaustraliens stabil am Laufen zu halten.










