Finnlands Aspo-Konzern genehmigt Abspaltung von ESL Shipping als eigenständiges börsennotiertes Unternehmen
2026-08-04 14:57
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de.wedoany.com-Bericht: Der finnische Industriekonzern Aspo hat eine partielle Abspaltung genehmigt, wonach die Schifffahrtstochter ESL Shipping als eigenständiges börsennotiertes Unternehmen ausgegliedert werden soll. Gleichzeitig veröffentlichte das Unternehmen seine Finanzergebnisse für das erste Halbjahr. Gemäß dem am 3. August vom Vorstand genehmigten Vorschlag erhalten Aktionäre für jede Aspo-Aktie eine Aktie der ESL Shipping Group. Nach Abschluss der Abspaltung wird Aspo in Telko Group umbenannt. Der Plan muss noch auf der außerordentlichen Hauptversammlung am 7. Dezember genehmigt werden; die Abspaltung soll voraussichtlich am 31. Dezember abgeschlossen sein, und der Handel mit den Aktien der ESL Shipping Group soll um den 4. Januar 2027 beginnen. Aspo erklärte, dass ein Verkauf von ESL Shipping weiterhin eine Option bleibe, falls eine Bewertung ergeben sollte, dass ein Verkauf den Aktionärswert besser maximieren könne.

Im Schifffahrtsgeschäft setzt ESL Shipping die Flottenerneuerung fort und begann am 1. Juni mit dem Bau des ersten methanolbetriebenen Handysize-Schiffs. Das Unternehmen erwartet, dass alle zwölf neuen Plug-in-Hybridschiffe bis Ende 2026 den kommerziellen Betrieb aufnehmen.

Die Finanzdaten zeigen, dass ESL Shipping im zweiten Quartal ein vergleichbares EBITA von 3,8 Millionen Euro (entspricht 4,4 Millionen US-Dollar) erzielte, unter den 5,0 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum 2025, hauptsächlich aufgrund technischer Flottenwartung und schwacher Vertragsnachfrage im Stahlsektor. Auf Konzernebene erzielte Aspo im ersten Halbjahr 2026 ein vergleichbares EBITA aus fortgeführten Geschäften von 17,9 Millionen Euro (entspricht 20,6 Millionen US-Dollar), über den 14,8 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum 2025; im zweiten Quartal lag das vergleichbare EBITA bei 10,8 Millionen Euro, und die operative Marge stieg von 6 % im Vorjahr auf 8,2 %.

Für das Gesamtjahr erwartet Aspo, dass das vergleichbare EBITA aus fortgeführten Geschäften die im Jahr 2025 erzielten 29,4 Millionen Euro übersteigen wird, angetrieben durch die allmähliche Erholung der Kernmärkte und geplante operative Effizienzsteigerungen, wobei geopolitische und lieferkettenbedingte Herausforderungen weiterhin Unsicherheiten darstellen.

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