de.wedoany.com-Bericht: Am 13. August erweiterten das chinesische Unternehmen für autonomes Fahren Pony.ai und die globale Mobilitätsplattform Uber ihre Zusammenarbeit auf dem europäischen Markt und planen, in fünf europäischen Städten über 2000 Robotaxis einzusetzen.

Das erste kommerzielle Umsetzungsprojekt der beiden Unternehmen in Europa befindet sich in Zagreb, der Hauptstadt Kroatiens. Am 8. April starteten Pony.ai gemeinsam mit Uber und dem lokalen Anbieter für autonome Mobilitätsdienste Verne den kommerziellen Robotaxi-Betrieb. Das Servicegebiet umfasst rund 90 Quadratkilometer, deckt die wichtigsten Stadtgebiete Zagrebs sowie den Flughafen Zagreb ab und ist täglich von 7 bis 21 Uhr in Betrieb.
Das Zagreb-Projekt nutzt den BAIC Arcfox Alpha T5 Robotaxi, der mit dem autonomen Fahrsystem der siebten Generation von Pony.ai ausgestattet ist. Im Rahmen des Kooperationsmodells liefert Pony.ai das autonome Fahrsystem, die Fahrzeugplattform-Adaption und Erfahrung im kommerziellen Betrieb; Verne ist für Fahrzeughaltung, täglichen Betrieb, Marktzugang und regulatorische Koordination verantwortlich; Uber bindet den Robotaxi-Dienst in seine globale Ride-Hailing-Plattform ein.
Lokale Fahrgäste können Robotaxi-Fahrten derzeit über die Verne-App buchen und bezahlen; der Dienst wird außerdem in die Uber-App integriert. Für den späteren Eintritt in weitere europäische Städte sind weiterhin Fahrzeugzertifizierung, Tests auf öffentlichen Straßen, Beantragung von Betriebsgenehmigungen sowie der Aufbau lokaler Flottendienstsysteme erforderlich.
Pony.ai plant, bis Ende 2026 weltweit in über 20 Städten mehr als 3000 Robotaxis einzusetzen. Das System der siebten Generation wurde bereits in chinesischen Städten wie Guangzhou und Shenzhen im kommerziellen Betrieb validiert. Die Materialkosten des autonomen Fahrsystem-Kits sind im Vergleich zur Vorgängergeneration um rund 70 % gesunken, was eine Grundlage für die Serienproduktion zur Erweiterung der Auslandsflotte schafft.
Das Ziel, über 2000 Fahrzeuge in fünf europäischen Städten einzusetzen, wird die Zusammenarbeit der beiden Unternehmen von einem reinen Einzelstadt-Betrieb hin zum Aufbau einer städteübergreifenden Flotte verlagern. Potenzielle Begleitkomponenten umfassen Robotaxi-Fahrzeuge, Lidar und Kameras, fahrzeugklassifizierte Rechenplattformen, Lade- und Batteriewechselinfrastruktur, Fernsteuerungssysteme, Datenkonformitätseinrichtungen sowie Fahrzeugprüf- und Wartungsdienste. Die entsprechenden Beschaffungsvereinbarungen werden schrittweise freigegeben, sobald die Projektverantwortlichen und Betriebskonzepte der einzelnen Städte festgelegt sind.





















