Ames aus South Dakota erhält Zuschlag für 290-Millionen-Dollar-Brücke, längste im Bundesstaat, Eröffnung 2030

2026-08-26 11:31
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de.wedoany.com-Bericht: Die Verkehrskommission von South Dakota hat die Firma Ames Construction mit dem Ersatz der längsten Brücke des Bundesstaates beauftragt – der State Highway 44 Bridge, auch bekannt als Platte-Winner Bridge, im Südosten des Bundesstaates. Das in Burnsville, Minnesota, ansässige Unternehmen ist im Rahmen eines Gesamtpakets im Wert von 290 Millionen US-Dollar im Design-Bid-Build-Verfahren (Planen-Ausschreiben-Bauen) tätig, das auch den Ersatz einer kleineren Brücke im Douglas County im Südosten von South Dakota umfasst.

Bei den Angeboten lag Ames für die Platte-Winner-Brücke 40 Millionen US-Dollar über der Schätzung des Bundesstaates. Beamte des Verkehrsministeriums von South Dakota erklärten, das Projekt werde das größte sein, das die Behörde je geleitet habe. Das Angebot des Unternehmens für die kleinere Brücke betrug 652.000 US-Dollar und lag damit etwa 64.500 US-Dollar unter der staatlichen Schätzung.

Die neue Platte-Winner-Brücke über den Missouri River ist als Stahlträgerbrücke mit Bohrpfahlgründung geplant. Die Gesamtlänge der Brücke beträgt etwa 5.770 Fuß, die Breite wird von 28 auf 36 Fuß erweitert.

Die bestehende Brücke wurde 1966 eröffnet und ist 5.655 Fuß lang. Laut Angaben des Bundesstaates kam es aufgrund der bestehenden Trassenführung wiederholt zu Hangrutschungen, die kumulierte Kosten in Millionenhöhe für Reparaturen und Schadensminderung verursachten; zudem hat die Brücke das Ende ihrer Nutzungsdauer erreicht.

Die neue Brücke soll voraussichtlich im Juni 2030 für den Verkehr freigegeben werden; der Abriss der bestehenden Brücke ist für November 2031 vorgesehen.

Weitere Bieter für das Gesamtpaket waren Lunda Construction Co. mit einem Angebot von 306 Millionen US-Dollar, Kraemer North America mit 313 Millionen US-Dollar und Platte-Winner Constructors mit 451 Millionen US-Dollar.

Julie Stevenson, Sprecherin des Verkehrsministeriums, erklärte in einer E-Mail: „Aufgrund des Umfangs und der Komplexität des Projekts, der aktuellen Lage bei Baumaterialien und Arbeitskräften sowie der abgelegenen ländlichen Lage des Projekts dürften die Angebote wahrscheinlich über der Ingenieursschätzung liegen.“

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