Wedoany.com berichtet: Am 16. Juni erhielt das europäische Fusionsenergieunternehmen Proxima Fusion im Rahmen der Serie-A-Finanzierung 130 Millionen Euro (ca. 150 Millionen US-Dollar). Damit beläuft sich die Gesamtfinanzierung, einschließlich privater und öffentlicher Mittel, auf über 185 Millionen Euro. Diese Finanzierungsrunde ist die bislang größte private Kernfusionsinvestition in Europa.

Die Serie-A-Runde wurde gemeinsam von Cherry Ventures und Balderton Capital geleitet, mit Beteiligung von UVC Partners, DeepTech & Climate Fonds, Elaia Partners, Visionaries Tomorrow und redalpine, das auch die Seed-Runde 2024 des Unternehmens leitete.
Proxima Fusion wurde im April 2023 als Ausgründung des Max-Planck-Instituts für Plasmaphysik (IPP) gegründet. Das Unternehmen pflegt eine enge Partnerschaft mit dem IPP. Sein technischer Ansatz basiert auf Simulation, fortschrittlicher Berechnung und Hochtemperatur-Supraleitung (HTS). Grundlage hierfür ist das Stellarator-Experiment Wendelstein 7-X im IPP.
In Zusammenarbeit mit dem IPP, dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und anderen Partnern brachte das Unternehmen Anfang 2025 Stellaris auf den Markt. Stellaris ist ein Stellarator-Konzept, das Physik, Technik und Wartungsfähigkeit kombiniert, um die Fusion voranzutreiben.








