Metinvest hat eine umfassende Projektvereinbarung mit wichtigen italienischen Ministerien und lokalen Behörden unterzeichnet und damit einen wichtigen Schritt zur Inbetriebnahme seines neuen Stahlwerks in Piombino, Italien, gemacht. Laut einer Pressemitteilung des Unternehmens bestätigt die Vereinbarung die institutionelle Unterstützung des Projekts und legt damit den Grundstein für öffentliche Förderung, Versicherungsgarantien und lokale Beschäftigungszusagen.
Am 2. Juli gab Versalis, ein Chemieunternehmen der Eni-Gruppe, bekannt, dass es seinen Geschäftsbereich Ölfeldchemikalien mit Wirkung zum 1. Juli 2025 in die neue Gesellschaft Versalis Oilfield Solutions Srl überführt. Ziel ist es, Betriebsabläufe zu rationalisieren und die Effizienz des Ölfelddienstleistungssektors zu steigern. Das neue Unternehmen wird seine technischen Kernkompetenzen und strategischen Aktivitäten in einer einheitlichen Struktur bündeln.
Der italienische Flughafen Rom-Fiumicino hat gestern offiziell das größte Sekundärbatterie-Energiespeichersystem des Landes in Betrieb genommen. Das Projekt wird vom staatlichen Energieunternehmen Enel geleitet und ist ein wichtiger Teil seines Pionierprojekts. Das Energiespeichersystem hat eine Kapazität von 2,5 MW/10 MWh und soll eine Betriebsdauer von 10 bis 15 Jahren haben. Es wird künftig mit dem bestehenden Solarkraftwerk und der Photovoltaikanlage des Flughafens zusammenarbeiten.
Das italienische Ministerium für Umwelt und Energiesicherheit hat die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) für das schwimmende Offshore-Windprojekt Barium Bay genehmigt. Dies ist ein wichtiger Fortschritt für das größte Offshore-Windprojekt im Mittelmeerraum. Das Projekt befindet sich im Meer zwischen Bari und Barletta in Apulien und wird von der Galileo Renewable Energy Platform in Zusammenarbeit mit der italienischen Hope Group entwickelt.
FIMER, eine Tochtergesellschaft des italienischen Unternehmens MA Solar, und das indische Unternehmen REPLUS haben sich zusammengeschlossen, um Indiens erstes containerisiertes mobiles Batterie-Energiespeichersystem (BESS) auf den Markt zu bringen, mit dem Ziel, die Stromversorgung in abgelegenen und netzunabhängigen Gebieten neu zu definieren. Die Innovation des von FIMER entwickelten Projekts besteht in der Verpackung eines 640 kWh/120 kW-Batterieenergiespeichersystems in einem Containergerät, das auf einen Standard-LKW geladen werden kann, um vor Ort Strom für abgelegene Bergbaustandorte zu
Die italienische Energieagentur Gestore dei Servizi Energetici (GSE) hat 323 Millionen Euro für die zweite Ausschreibung des Landes für landwirtschaftliche Photovoltaik bereitgestellt. Dabei wurden Restmittel aus der ersten Runde verwendet, die im Dezember 2024 abgeschlossen wurde. Die Projektentwickler haben bis zum 30. Juni Zeit, ihre Angebote einzureichen.
Die britische Atomenergiebehörde hat mit dem italienischen multinationalen Energieunternehmen Eni eine Kooperationsvereinbarung zur gemeinsamen Durchführung von Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten im Bereich der Fusionsenergie unterzeichnet. Die Zusammenarbeit beginnt hauptsächlich mit dem Bau der weltweit größten und modernsten Anlage zum Tritium-Brennstoffkreislauf.
Das italienische Ministerium für Umwelt und Energiesicherheit hat am 27. Februar das Dekret Nr. 53 offiziell erlassen, mit dem es die vom italienischen Netzbetreiber Terna vorgeschlagene Planung der künftigen Energiespeicherkapazität genehmigt, die darauf abzielt, die Zuverlässigkeit der Stromversorgung des nationalen Stromnetzes zu gewährleisten. Nach Berechnungen von Terna wird Italien bis 2028 rund 10 Gigawattstunden (GWh) Energiespeicherkapazität benötigen, um den stabilen Netzbetrieb aufrechtzuerhalten.
Am 28. Februar haben italienische Regierungsvertreter einem neuen Gesetz zugestimmt, das die Nutzung der Kernenergie im Land wieder ermöglichen soll. Damit wird das seit einem Referendum im Jahr 1987 geltende Verbot dieser Technologie aufgehoben.
Honda Italien hat mit Sangritana eine Handelsvereinbarung zum Schienentransport von Ersatzteilen aus Fernost über den Hafen von Triest zum Honda-Werk in Val di Sangro unterzeichnet. Mit dieser Zusammenarbeit führt Honda Italien erstmals ein Schienenlogistikmodell ein, wodurch die Abhängigkeit vom Straßentransport verringert und die multimodale Umgestaltung der Lieferkette gefördert wird.