TerraPower hat seinen Natrium-Reaktor und sein Energiespeichersystem dem britischen Verfahren zur generischen Designbewertung (GDA) unterzogen. Dies ist ein wichtiger regulatorischer Schritt für die internationale Einführung der Technologie. Das GDA-Verfahren ermöglicht es britischen Aufsichtsbehörden, die Sicherheit, den Schutz und die Umweltauswirkungen neuer Kernreaktorkonstruktionen unabhängig zu bewerten. Es wird gemeinsam von der Atomaufsichtsbehörde (ONR), der Umweltbehörde (EA) und Natural Resources Wales (NRW) durchgeführt. Das Verfahren ist dreistufig und freiwillig. Nach erfolgreich
Am 27. Oktober unterzeichneten Han Gyu Joo, Direktor des Koreanischen Atomenergieforschungsinstituts (KAERI), und Mun Choi, Präsident der Universität Missouri, am KAERI-Hauptsitz in Daejeon, Südkorea, ein Rahmenabkommen zur Erweiterung der Zusammenarbeit in den Bereichen Nuklearwissenschaft und -technologie, Radioisotopenanwendungen, Neutronenstrahlnutzung, Kernenergie- und Materialforschung sowie Hochleistungsrechnen. Das Abkommen schafft einen Rahmen für gemeinsame Forschung und den Austausch von Personal und umfasst sechs Schlüsselbereiche, darunter die Entwicklung von Kernreaktortechnologi
Die Tennessee Valley Authority (TVA), der größte öffentliche Energieversorger der USA, hat in den letzten Wochen Partnerschaften mit mehreren Entwicklern kleiner modularer Reaktoren (SMR) ausgebaut, darunter Kairos Power, NuScale und der Fusionsreaktorentwickler Type One Energy. Die TVA, eine unabhängige Behörde der US-Bundesregierung, versorgt 10 Millionen Menschen in Tennessee, Alabama, Mississippi, Kentucky und weiteren Bundesstaaten mit Strom.
Bei der Eröffnungszeremonie der Singapore International Energy Week erklärte Singapurs Minister für Energie und Wissenschaft, Tan See Leng, Singapur prüfe „ernsthaft den möglichen Einsatz von Kernenergie, insbesondere neue Technologien wie kleine modulare Reaktoren“. Er wies darauf hin, dass die zunehmende geopolitische Unsicherheit die Länder dazu veranlasse, ihre Klimaziele zu überdenken. Die Auswirkungen des sich beschleunigenden Klimawandels dürften jedoch nicht ignoriert werden. Für Singapur mit seinem tiefliegenden Terrain und den begrenzten alternativen Energieoptionen erfordert die Erf
Hideki Masui, Vorsitzender einer Lobbygruppe der japanischen Atomindustrie, erklärte am Donnerstag, dass sich die japanische Atomindustrie unter der Führung der neuen Regierung von Premierminister Sanae Takaichi aktiv um mehr Unterstützung für den Bau neuer Reaktoren bemühe, unter anderem durch staatliche Kapazitätsauktionen. Masui wies darauf hin, dass die Wiederaufnahme der Atomenergie für Japans Energiesicherheit von entscheidender Bedeutung sei. Insbesondere nach der Nuklearkatastrophe von Fukushima sei die Zahl der in Betrieb befindlichen Atomkraftwerke in Japan stark zurückgegangen und l
Am 8. Juli erhielt das französische Maschinenbauunternehmen Fives Nordon von Électricité de France (EDF) den Auftrag zur Herstellung von 300 Kesselanlagen für sechs neue Kernreaktoren in Frankreich. Die Vereinbarung stellt einen wichtigen Fortschritt beim Ausbau der französischen Kernenergiekapazität dar.