OX2, Södra und TES treiben e-NG-Projekt in Varberg, Schweden, mit Pre-FEED-Phase voran
2026-03-10 15:20
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OX2, Södra und TES haben bekannt gegeben, dass sie das Projekt für eine e-NG-Anlage (elektrisches erneuerbares Gas) auf der Värö-Halbinsel in Varberg, Schweden, in die Phase der Vor-Front-End-Engineering-Design (Pre-FEED) überführen. Diese Entscheidung basiert auf einer im Januar 2025 unterzeichneten Absichtserklärung und abgeschlossenen technischen sowie kommerziellen Machbarkeitsstudien.

Schweden ist auf den Import von fossilem Erdgas und Biogas angewiesen, das hauptsächlich über eine Pipeline aus Dänemark für die chemische und industrielle Nutzung geliefert wird. Das Värö e-NG-Projekt zielt darauf ab, den schwedischen Energiewandel zu unterstützen und die Energiesicherheit sowie -resilienz zu erhöhen.

Die e-NG-Anlage ist für eine Jahresproduktionskapazität von 1,2 TWh ausgelegt. Sie wird durch die Abscheidung von biogenem Kohlendioxid aus der Zellstofffabrik von Södra und dessen Kombination mit Wasserstoff hergestellt, der aus erneuerbarem Strom erzeugt wird. Diese Produktionsmenge könnte den Anteil von fossilfreiem Gas im schwedischen Gasnetz deutlich erhöhen und die inländische Produktion mehr als vervierfachen.

Die Pre-FEED-Phase wird ein Jahr dauern und erhält eine Förderung in Höhe von etwa 16,8 Millionen SEK (1,6 Millionen Euro) aus dem schwedischen Programm „Industriklivet“ der Energiebehörde für industrielle Dekarbonisierung. Diese deckt etwa 50 % der Kosten ab. Die Mittel stammen aus dem EU-Aufbau- und Resilienzfonds sowie dem Programm NextGenerationEU.

In dieser Phase werden die Partner das technische Design verfeinern, die Integration mit der bestehenden Zellstofffabrik bewerten, die Netzanschlüsse sicherstellen sowie Genehmigungsprozesse und kommerzielle Vereinbarungen vorantreiben. Södra stellt das biogene CO₂ bereit, OX2 ist für die Entwicklung erneuerbarer Energien verantwortlich und TES bringt seine e-NG-Produktionstechnologie und Markterfahrung ein.

e-NG ist ein fossilfreier Brennstoff mit den gleichen chemischen Eigenschaften wie fossiles Erdgas und kann direkt in der bestehenden Infrastruktur eingesetzt werden, z. B. als Schiffskraftstoff, chemischer Rohstoff oder in industriellen Prozessen. Für den Großteil der geplanten Produktion wurden bereits Rahmenabnahmevereinbarungen mit großen Energieunternehmen getroffen. Die Inbetriebnahme ist für Anfang der 2030er Jahre geplant, um mit der Umsetzung der EU-RED-III-RFNBO-Verpflichtungen Schritt zu halten. Weitere Entscheidungen zur Fortführung des Projekts werden auf Basis der Ergebnisse dieser Phase getroffen.

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