Die Lufthansa Group hat der EU kürzlich vorgeschlagen, die Pflichtverwendung von E-Sustainable Aviation Fuel (eSAF) auszuweiten und auf mehr Verkehrsträger auszudehnen. Dieser Vorschlag erschien in einem politischen Briefing mit dem Titel „Realität erkennen“, das die Gruppe im März 2026 veröffentlichte. Die Lufthansa Group betonte, dass eine realistische Bewertung von E-Sustainable Aviation Fuel ein entscheidender Schritt zur Förderung des grünen Wandels der Luftfahrtindustrie sei.

Eine Umweltlobbygruppe äußerte jedoch eine andere Ansicht und bezeichnete den Vorschlag der Lufthansa Group als „eine Strategie der Verantwortungsvermeidung“. Die Gruppe wies darauf hin, dass die Anwendung von E-Sustainable Aviation Fuel umfassender betrachtet werden müsse und nicht nur auf den Luftfahrtsektor beschränkt bleiben sollte. Die Lufthansa Group entgegnete, dass die Ausweitung der Pflichtverwendung von E-Sustainable Aviation Fuel dazu beitrage, die nachhaltige Entwicklung der gesamten Transportbranche zu fördern.
E-Sustainable Aviation Fuel, eine neue Art umweltfreundlicher Energie, erhält in Europa zunehmend Aufmerksamkeit bei der Förderung seiner Nutzung. Die Lufthansa Group fordert die EU auf, bei der Gestaltung relevanter Richtlinien die tatsächliche Anwendungswirksamkeit und Marktumsetzbarkeit von E-Sustainable Aviation Fuel angemessen zu berücksichtigen. Diese Diskussion wird voraussichtlich die zukünftige Ausrichtung der europäischen Umweltvorschriften für den Transportsektor beeinflussen.









