Marokko hat offiziell das Noor-Atlas-Solarprogramm gestartet, das darauf abzielt, die Erzeugungskapazität für erneuerbare Energien zu erhöhen und die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu verringern. Das Programm wird von der marokkanischen Agentur für nachhaltige Energie (Masen) geleitet und plant den Bau von Solar-Photovoltaik-Kraftwerken in mehreren Regionen des Landes mit einer Gesamtkapazität von 305 Megawatt.
Zu den Standorten gehören unter anderem Ouatat El Haj, Engil und Boudenib. Die Regierung erklärte, dass die dezentrale Platzierung dieser Kraftwerke die Effizienz der Stromerzeugung und die Stabilität des Stromnetzes verbessern werde.
Das Noor-Atlas-Solarprogramm ist Teil der nationalen Energiestrategie Marokkos, die darauf abzielt, die Energiesicherheit durch einen höheren Anteil erneuerbarer Energien zu stärken. Der Bau der Solarkraftwerke wird voraussichtlich Arbeitsplätze schaffen, wobei in der Bauphase Arbeiter und im Betrieb Techniker und Ingenieure für die Wartung benötigt werden.
Die Projektfinanzierung stammt aus inländischen und internationalen Investitionen, was das globale Vertrauen in Marokkos Branche für erneuerbare Energien und dessen regulatorisches Umfeld zeigt. Marokko ist eines der führenden Länder bei der Entwicklung erneuerbarer Energien im Nahen Osten und in Nordafrika und hat zuvor bereits große Projekte wie das Noor Ouarzazate-Solarkomplex realisiert.
Analysten weisen darauf hin, dass das Noor-Atlas-Solarprogramm Marokkos Fortschritte im regionalen Solarbereich vorantreiben und die Versorgung mit sauberem Strom ausweiten könnte.









