Die schwedische Energieagentur hat kürzlich Finanzmittel für die platinbasierte Wasserstoffkatalysatortechnologie des Unternehmens Ionautics bereitgestellt, was einen Schritt hin zur vollständigen industriellen Fertigung markiert. Ionautics hat in Zusammenarbeit mit dem Königlichen Institut für Technologie (KTH) und dem RISE-Institut über mehr als fünf Jahre Forschung eine dampfabgeschiedene poröse Iridiumschicht für die grüne Wasserstoffproduktion entwickelt. Erweiterte Tests zeigen, dass der Katalysator auch bei extrem geringem Iridumeinsatz hervorragende Leistungsbenchmarks beibehält.
In Spanien hat Moeve einen Vertrag mit thyssenkrupp nucera unterzeichnet, um für das Onuba-Projekt eine 300-MW-Alkaliwasserelektrolysetechnologie bereitzustellen. Das Projekt wird als größte grüne Wasserstoffanlage Südeuropas bezeichnet. Der Vertrag umfasst in der ersten Phase 15 standardisierte 20-MW-Elektrolysezellen. Moeve hat Anfang März die endgültige Investitionsentscheidung bekannt gegeben, und das Projekt schreitet planmäßig voran.
thyssenkrupp nucera hat zudem einen Front-End-Engineering-Design-Vertrag mit Juno Joule unterzeichnet, um in Indien eine 260-MW-Elektrolyseanlage für die Produktion von grünem Wasserstoff und grünem Ammoniak nach RFNBO-Standard zu errichten, hauptsächlich für den Export nach Europa. Die endgültige Investitionsentscheidung ist für das Geschäftsjahr 2026-27 angestrebt. Juno Joule arbeitet mit Select Energy GmbH zusammen, um dieses grüne Wasserstoffprojekt voranzutreiben.
Advait Greenergy, eine Tochtergesellschaft von Advait Energy Transitions in Indien, hat bei der Einweihung der ersten Phase seiner 30-MW-Alkali-Elektrolysezellen-Montageanlage in Gujarat Absichtserklärungen mit mehreren akademischen Institutionen, Industriepartnern und Technologieanbietern unterzeichnet. Ziel ist es, die Entwicklung der indischen Industrie für grünen Wasserstoff und erneuerbare Energien zu unterstützen.









