Die LEGO Group hat kürzlich den Start von zwei Solarprojekten auf ihrem im Bau befindlichen Produktionsstandort in Virginia, USA, bekannt gegeben. Ein 22-Megawatt-Bodenarray wird auf einem 80 Hektar großen Grundstück in Chesterfield County installiert, ein weiteres 6,11-Megawatt-System wird auf dem Fabrikdach platziert, um die Nutzung erneuerbarer Energien zu unterstützen.
Jesus Ibañez, General Manager von LEGO Manufacturing Virginia, sagte: „Wir sind stolz auf die kontinuierlichen Fortschritte. Diese Maßnahmen sind entscheidend für die Steigerung des Einsatzes erneuerbarer Energien und unterstützen unser anhaltendes Engagement für einen nachhaltigeren Betrieb.“
Seit der Fertigstellung der Stahlkonstruktion des Werks im Oktober 2025 schreitet der Bau planmäßig voran. Die Büroräume auf dem Gelände, die in Massivholz-Bauweise errichtet werden, sollen später im Frühjahr dieses Jahres fertiggestellt werden. Die Verwendung von Massivholz, einer erneuerbaren Ressource, hilft dabei, Kohlenstoff zu binden statt freizusetzen, und trägt auch zur Reduzierung des Energieverbrauchs und der Nutzung nicht erneuerbarer Materialien bei.
Die LEGO Group ist bestrebt, in Virginia hochqualifizierte Arbeitsplätze zu schaffen, ein Team aufzubauen und zur lokalen Gemeinschaft beizutragen. Derzeit arbeiten über 500 Teammitglieder in der Fabrik, bis Ende 2026 sollen es 900 werden. Der Personalaufbau dient der Vorbereitung auf den Betrieb hochautomatisierter Form- und Verpackungsmaschinen.
LEGO investiert 1,5 Milliarden US-Dollar in dieses Werk und das regionale Distributionszentrum. Der Komplex aus 13 Gebäuden wird 1.700 Arbeitsplätze bieten, und die ersten in den USA hergestellten LEGO-Steine sollen 2027 in Produktion gehen. Das Ziel ist es, nach Projektabschluss die LEED-Platin-Zertifizierung zu erhalten und nach weiteren Lösungen zu suchen, um letztendlich 100 % erneuerbare Energien zu nutzen. Gleichzeitig soll von der Fabrik bis zur Deponie Null-Abfall erreicht werden, wobei fast aller Abfall wiederverwendet, recycelt, kompostiert oder einer Nicht-Deponie-Behandlung zugeführt wird.









