Über 12 GW Batteriespeicherprojekte in Griechenland warten auf Genehmigung, um mit Abregelungsdruck umzugehen
2026-03-23 08:59
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Griechenland steht derzeit vor der Herausforderung zunehmender Abregelungen erneuerbarer Energien, während über 12 Gigawatt an gewerblichen Batteriespeicherprojekten auf Genehmigung warten. Vor einem Jahr startete das Land sein Batteriespeicherprogramm mit dem Ziel von 4,7 Gigawatt an großtechnischen Projekten, die eine priorisierte Netzanschlusszusage erhalten und im gewerblichen Modus betrieben werden sollen.Grafische Darstellung von Batteriespeichern und erneuerbaren Energien

Der griechische Übertragungsnetzbetreiber berichtet von Anträgen für etwa 10 GW Batteriekapazität, während der Verteilnetzbetreiber Anträge für 2,15 GW erhalten hat, was eine Summe von 12,15 GW ergibt. Despoina Paliarouta, Generalsekretärin für Energie und Mineralressourcen im Energieministerium, sagte auf einem von Pospief in Thessaloniki veranstalteten Seminar: „Der Energieminister hat bereits die Entscheidung unterzeichnet, ein Komitee einzurichten, und das Ranking aller Anträge wird bald veröffentlicht.“

Speicherinvestoren stehen vor Hindernissen bei der Finanzierung und der Rangfolge. Projekte, die an das Verteilnetz angeschlossen werden, werden nach dem Windhundprinzip eingestuft, während Projekte im Übertragungsnetz Priorität für diejenigen erhalten, die sich am nächsten an einem Umspannwerk befinden – wobei die Kriterien Interpretationsspielraum lassen. Ungeklärte politische Details, wie etwa ein Gesetz, das es Aggregatoren nicht erlaubt, Speicheranlagen im Markt zu vertreten, erhöhen das Betriebsrisiko.

Der Start der griechischen Batteriespeicherprojekte verläuft schleppend, und den Banken fehlen lokale Referenzprojekte zur Risikobewertung. Die 412 Megawatt subventionierten Projekte aus der ersten Auktion 2023 sind noch nicht vollständig ans Netz angeschlossen, was die Anschlussproblematik verdeutlicht. Die Institutionen kommen bei Fachwissen und Koordination nur langsam voran, und Banken sind nicht bereit, gewerbliche Projekte ohne Subventionsgarantie zu finanzieren.

Der Abregelungsdruck verschärft sich weiter. Griechische Photovoltaik-Produzenten warnen davor, dass Abregelungen Kleininvestoren in Solarenergie in den Ruin treiben könnten, wenn Speicherprojekte nicht rasch eingesetzt werden. Für 2025 werden Abregelungen von etwa 2 Terawattstunden prognostiziert, mehr als die 900 Gigawattstunden im Jahr 2024. Giannis Panagis, Vorsitzender von Pospief, wies darauf hin: „Im Januar und Februar dieses Jahres wurden in Griechenland 184 Gigawattstunden erneuerbarer Energie abgeregelt, verglichen mit nur 3 Gigawattstunden im gleichen Zeitraum des Vorjahres.“

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