Die Minengesellschaft Compañía de Minas Buenaventura hat in ihren Bergbauaktivitäten in Peru das Wassermanagement durch fortschrittliche Technologien gestärkt. Das Unternehmen erreichte im Tagebau eine Wasserrückführungsrate von bis zu 99 % und in Untertagebetrieben eine Rate von 84 %. Dieses Ergebnis basiert auf einem intensiven Wasserrückführungssystem, das Aufbereitungsanlagen und kontinuierliche Überwachung kombiniert, um die Ressourcennutzung im Produktionsprozess zu optimieren.
Die Wassermanagementstrategie des Unternehmens konzentriert sich auf Wiederverwendung und Tailings-Management, mit dem Ziel, Wasserressourcen maximal zurückzugewinnen und wieder in den Betrieb einzubringen. Dies reduziert den Bedarf an Frischwasser erheblich und entspricht den Nachhaltigkeitsstandards der Branche. Darüber hinaus wendet das Unternehmen einen Einzugsgebietsansatz an, um die Verfügbarkeit von Wasser für verschiedene Nutzer wie Landwirtschaft und Viehzucht sicherzustellen. Es wurden Infrastrukturen wie Dämme und Reservoirs entwickelt, mit einer Speicherkapazität von über 100 Millionen Kubikmetern, die die Sammlung von Regenwasser in der Regenzeit und dessen Nutzung in der Trockenzeit unterstützen.
Compañía de Minas Buenaventura hat außerdem Mikroreservoirs, technische Bewässerungssysteme und Kanäle implementiert, um die Wassereffizienz in der Landwirtschaft zu steigern. Unter der Führung der Nationalen Wasserbehörde (ANA) beteiligt sich das Unternehmen an der Wasserbewirtschaftung, beispielsweise in Wasserausschüssen wie dem von Ichuña (Moquegua). Das Unternehmen hat die ANA Blauwasser-Zertifizierung erhalten, einschließlich der fünften aufeinanderfolgenden Verlängerung für die Einheit Coimolache, und plant die Umsetzung von Projekten zur Reduzierung des Wasser-Fußabdrucks in fünf Einheiten nach ISO 14046. Gleichzeitig werden Initiativen zur Schaffung gemeinsamer Werte wie gemeinschaftliche Biogärten vorangetrieben.
Das Unternehmen wird die Mechanismen der Wasserbewirtschaftung weiter ausbauen, die Beteiligung lokaler Interessengruppen an der Einzugsgebietsplanung fördern und eine effizientere und nachhaltigere Wassernutzung vorantreiben. Dieser Ansatz reagiert auf die Bedürfnisse, die über den Bergbaubetrieb hinausgehen, und bietet umfassende Lösungen für die Region.









