Die argentinische Regierung hat kürzlich bekannt gegeben, dass inländischen Unternehmen freiwillig erlaubt wird, bis zu 15 % Ethanol in Benzin beizumischen, um den Auswirkungen von Schwankungen der internationalen Ölpreise auf die Kraftstoffkosten entgegenzuwirken. Das Energiesekretariat erklärte in einer Stellungnahme: „Diese Maßnahme zielt darauf ab, der Branche mehr Flexibilität zu bieten und den Druck möglicher Ölpreiserhöhungen abzufedern, um so die Verbraucherinteressen zu schützen.“
Analystendaten zufolge stiegen die Benzinpreise in Argentinien im März um mehr als 18 % und im Jahresvergleich um über 60 %. Das dem Wirtschaftsministerium unterstellte argentinische Energiesekretariat erhöhte den zulässigen maximalen Sauerstoffgehalt in Kraftstoffen auf 5,6 %. Dadurch können Raffinerien den Ethanolanteil in der Kraftstoffmischung erhöhen und den Benzinverbrauch reduzieren, was zur Senkung der gesamten Produktionskosten beiträgt.










