Das Wirtschaftsministerium von Taiwan, China, hat den Bewerbungsprozess für eine neue Runde von Offshore-Windkraftausschreibungen gestartet, die 3,6 GW Kapazität zur Entwicklung bereitstellen soll. Die Bewerbungsfrist läuft vom 1. April bis zum 30. September, und die Ergebnisse der Projektauswahl werden voraussichtlich Ende des Jahres bekannt gegeben.
Diese Ausschreibung ist Teil der dritten Phase des Blockentwicklungsplans für Offshore-Windkraft in Taiwan, China, mit dem Zielanschlussdatum für das Netz auf 2030 und 2031 festgelegt. Das Wirtschaftsministerium wird Vorschläge anhand von Bewertungskriterien prüfen, wobei die bisherige Leistung des Entwicklers und die Projektdurchführungsfähigkeit jeweils 35 % und die finanzielle Leistungsfähigkeit 30 % ausmachen. Die Projektausführungsstandards betonen weiterhin die lokale Branchenbeteiligung und Lieferfähigkeit.
Die Mindestpunktzahl für die Berücksichtigung der Qualifikation beträgt 70 von 100 Punkten. Jeder Entwickler ist für die Zuteilung von maximal 1 GW berechtigt. Die Ausschreibung führt neue Anreize ein, die eine frühzeitige Fertigstellung fördern sollen, einschließlich einer verlängerten Stromverkaufsdauer über die Standardlaufzeit von 20 Jahren hinaus für Projekte, die vorzeitig ans Netz gehen oder bestimmte Vorteile für die lokale Industrie bringen.
Der Stromverkauf erfolgt hauptsächlich über Unternehmensstromabnahmeverträge, ergänzt durch einen Mindestpreismechanismus für verbleibenden grünen Strom, der durch die vermiedenen Kosten des taiwanesischen Stromversorgers gedeckelt ist. Um die Projektfinanzierung zu verbessern und das Entwicklungsrisiko zu verringern, wurde ein Mindestpreis von 2,29 NT$ pro kWh festgelegt. Trotz breiter Branchenunterstützung für die Einführung von ESG-Bewertungsstandards wird weiterhin nach klaren Umsetzungsrichtlinien gerufen.









