Das philippinische Energieministerium treibt 22 Stromprojekte voran, mit dem Ziel, der nationalen Stromversorgung bis April 2026 zusätzlich 1.471 Megawatt (MW) an Erzeugungskapazität hinzuzufügen. Diese Planung zielt darauf ab, die Netzleistung zu erhöhen, um den Herausforderungen durch Schwankungen auf dem globalen Ölmarkt zu begegnen und die Stabilität der Stromversorgung zu gewährleisten.
Diese Projekte befinden sich derzeit in einer späten Bau- oder Testphase und sollen den wachsenden Strombedarf entlasten und kurzfristig die Versorgungspuffer stärken. Der Großteil der zusätzlichen Netzleistung stammt aus dem Bereich der Erneuerbaren Energien, darunter 12 Solarprojekte mit etwa 1.284 MW, sechs Wasserkraftwerke mit 48,23 MW sowie zwei Biomasseanlagen, ein Windkraftprojekt und ein integriertes Speichersystem.
Präsident Ferdinand „Bongbong“ Marcos Jr. hatte in seiner vierten Rede zur Lage der Nation das Energieministerium angewiesen, 200 Kraftwerksprojekte zu beschleunigen, um das nationale Angebot zu erweitern. Bislang sind bereits 24 Kraftwerke mit einer Gesamtleistung von etwa 1.178,642 MW in Betrieb genommen worden, darunter drei in diesem Monat gestartete Solarparks und sieben Batteriespeicheranlagen.
Um sicherzustellen, dass die Projekte termingerecht ans Netz gehen können, arbeitet das Energieministerium mit der National Grid Corporation of the Philippines, der Energy Regulatory Commission und anderen Behörden zusammen, um Fragen der Übertragung, Netzanbindung und Regulierung zu bearbeiten. Das Ministerium kündigte an, die Fortschritte kontinuierlich zu überwachen und die verschiedenen Akteure der Branche zu koordinieren, um sicherzustellen, dass die zusätzliche Netzleistung den technischen und Sicherheitsstandards entspricht.









