de.wedoany.com-Bericht: Kürzlich sagte Veronica Nigh, Chefökonomin des US-Düngemittelinstituts, auf der S&P Global World Petrochemical Conference (WPC) in Houston: „Die Unsicherheit der US-Politik, gepaart mit globalen Angebotsschocks, führt zu beispiellosen Schwankungen auf dem Ammoniakdüngermarkt und hemmt Investitionen in neue Kapazitäten.“ Diese Ansicht unterstreicht den entscheidenden Einfluss des politischen Umfelds auf die Entwicklung der US-Ammoniakdüngerindustrie.
Nigh wies darauf hin, dass die Zahl der Ammoniakdüngeranlagen in den USA seit der Schieferrevolution von 22 auf 37 gestiegen ist, betrieben von 18 Unternehmen, was den positiven Zusammenhang zwischen stabiler Politik und Investitionen widerspiegelt. Die anschließende politische Verwirrung habe jedoch einen „Abschreckungseffekt“ auf neue Kapazitäten gehabt. Sie analysierte: „Die Marktturbulenzen gehen auf die 2025 aufgrund des nationalen Notstands verhängten Zölle zurück. Obwohl die Zölle im Februar dieses Jahres vom Obersten Gerichtshof abgelehnt wurden, besteht weiterhin Unsicherheit über bereits gezahlte Zölle und Ausnahmeregelungen.“ Anschließend wurden die Zölle auf 10 % gesenkt, aber die politische Unklarheit behindert weiterhin Investitionen. Gleichzeitig weckten die Steueranreize für kohlenstoffarmen Ammoniak im „Inflation Reduction Act“ zwar Investitionsinteresse, doch politische Wendungen lassen die Aussichten unklar erscheinen.
Nigh warnte außerdem: „Etwa 15 % der weltweiten Düngemittelexporte müssen durch die Suez-Region, was die Branche anfällig für geopolitische Konflikte macht.“ Daten von S&P Global Platts zeigen, dass die Bewertung des US-Ammoniak-Spotpreises am 26. März bei 700 USD pro Tonne lag, ein Anstieg von 85 USD pro Tonne gegenüber dem 2. März. Insgesamt steht der Ausbau der US-Ammoniakdüngerkapazitäten vor den Einschränkungen durch politische Schwankungen und externe Risiken. Die künftige Investitionsrichtung wird von der politischen Stabilität und den Marktbedingungen abhängen.
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