de.wedoany.com-Bericht: Die polnische Staatsbahn (PKP PLK) gab kürzlich bekannt, dass das Eisenbahnprojekt Podłęże–Piekiełko im Süden Polens einen Durchbruch erzielt hat. Die Tunnelbohrmaschine „Jin Jia" hat erfolgreich die Aufgabe abgeschlossen, einen 3,8 Kilometer langen Evakuierungstunnel auszubrechen. Das Projekt mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von 11 Milliarden Złoty (ca. 2,25 Milliarden Pfund) wird von einem Joint Venture des spanischen Bauunternehmens Ferrovial und dem polnischen Unternehmen Budimex ausgeführt. Es zielt darauf ab, die regionale Logistikeffizienz durch den Bau einer neuen zweigleisigen Eisenbahnstrecke zu steigern.

Der nun fertiggestellte Evakuierungstunnel befindet sich unterirdisch im Dorf Pisarzowa und wird von einer Arbeitsgemeinschaft aus Budimex und dem türkischen Unternehmen Gülermak gebaut. Das Projekt dauerte 359 Tage, wovon 311 Tage effektive Bohrarbeit waren. Während der Bauphase wurden vor Ort 3090 Tunnelschalenringe vorgefertigt und installiert. Unter Ausschluss technischer Unterbrechungen erreichte die Tunnelbohrmaschine eine durchschnittliche Vortriebsleistung von 12 Metern pro Tag und durchdrang schließlich präzise die Ausbruchwand am Tunnelportal.
Die Kernausrüstung für dieses Projekt wurde vollständig in China hergestellt. Die fertiggestellte Tunnelbohrmaschine „Jin Jia" hat einen Durchmesser von 4,8 Metern, eine Gesamtlänge von 170 Metern und ein Gesamtgewicht von über 600 Tonnen. Die andere, derzeit im Einsatz befindliche Maschine für den Haupttunnel, „Jadwiga", hat einen Durchmesser von 11 Metern und wiegt 2534 Tonnen. Kürzlich stellte sie einen Tagesvortriebsrekord von 46,02 Metern (23 Ringe) auf. Beide Maschinen wurden nach der Werksabnahme zerlegt und per Seefracht sowie Landtransport zur polnischen Baustelle geliefert.
Das Bauprojekt für den Abschnitt Limanowa-Klęczany umfasst die Modernisierung und Elektrifizierung einer 12,5 Kilometer langen Eisenbahnstrecke. Neben dem fertiggestellten Evakuierungstunnel beinhaltet das Projekt auch 10 Viadukte, 12 Brücken und einen weiteren Haupteisenbahntunnel. Das Gesamtprojekt zielt darauf ab, die Reisezeiten zwischen den wichtigsten Städten im Süden Polens durch den Bau neuer Infrastruktur zu verkürzen.
Die Umsetzung dieses Projekts unterstreicht den Wert der Hochdurchmesser-Bohrtechnik unter komplexen geologischen Bedingungen. Mit dem Einsatz von in China hergestellten übergroßen Tunnelbohrmaschinen auf dem polnischen Infrastrukturmarkt wird die Transportkapazität des regionalen Eisenbahnnetzes erheblich gesteigert werden. Derzeit schreiten die Arbeiten am Haupttunnel planmäßig voran, und es wird erwartet, dass die Phase der Gleisverlegung und der elektrischen Inbetriebnahme termingerecht beginnen kann.
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