de.wedoany.com-Bericht: Die Gruppo Hera hat eine Investition von 50 Millionen Euro für den Ausbau des geothermischen Heizkraftwerks Casaglia in Ferrara, Italien, und seines Fernwärmenetzes angekündigt, wodurch die bestehende Heizleistung von 16 Megawatt auf 32 Megawatt erhöht wird. Das Projekt soll im August 2026 abgeschlossen sein. Nach seiner Fertigstellung wird sich die geothermische Heizkapazität in Ferrara verdoppeln.

Im Jahr 2020 übernahm die Gruppo Hera das geothermische Heizkraftwerk Casaglia als Teil eines temporären Konsortiums mit Enel Green Power. Der Stadtrat von Ferrara genehmigte anschließend den Ausbau der Heizkapazität von Casaglia bis Ende 2024.
Simone Rossi, Leiter der Fernwärme bei Gruppo Hera, erklärte, dass nach Abschluss des Ausbaus der Anteil der Geothermie an der Wärmeversorgung von Ferrara von 44 % auf etwa 70 % steigen wird. Die verbleibende Wärme wird gemeinsam durch Gaskessel und eine Müllverbrennungsanlage bereitgestellt.
Das geothermische Kraftwerk Casaglia nutzt derzeit zwei Produktionsbohrungen: Casaglia 1 mit einer Tiefe von 1.100 Metern und Casaglia 20 mit einer Tiefe von 1.960 Metern. Der Ausbauplan umfasst das Bohren einer neuen Produktionsbohrung und einer Injektionsbohrung sowie eine Workover-Maßnahme für die Bohrung Casaglia 1. Das aus den relevanten Bohrlöchern geförderte Thermalwasser hat eine Temperatur von etwa 100 °C.
Darüber hinaus treibt Hera ein Null-Emissions-Konzept für das Heizsystem in Ferrara voran. Es ist geplant, mithilfe von Geothermie CO₂ aus den Abgasen der Müllverbrennungsanlage abzuscheiden und zu einer vor der Küste Ravennas entwickelten Speicheranlage zu transportieren. Dieses Projekt, das von Hera in Zusammenarbeit mit Saipem vorangetrieben wird, wurde in den EU-Innovationsfonds aufgenommen und mit 24 Millionen Euro gefördert.
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