de.wedoany.com-Bericht: Südafrikas Präsident Cyril Ramaphosa nahm am 22. April 2026 gemeinsam mit König Letsie III. von Lesotho und Premierminister Samuel Matekane an der Einweihungszeremonie der Senqu-Brücke im Distrikt Mokhotlong des Königreichs Lesotho teil. Die Senqu-Brücke ist ein zentraler Bestandteil der Infrastruktur der zweiten Phase des Lesotho-Hochland-Wasserprojekts, zu dem auch der Polihali-Damm und der Wassertunnel gehören.

Die Senqu-Brücke ist etwa 825 Meter lang, ihr Deck liegt etwa 90 bis 100 Meter über dem Talboden und ist damit die längste und höchste Straßenbrücke in Lesotho sowie die erste Schrägseilbrücke des Landes. Der Bau dieser Straßenbrücke kostete rund 2,4 Milliarden Rand und wurde in einer Kombination aus Schrägseil- und Spannbetonträger-Konstruktion vom Joint Venture WRES errichtet. Die Bauarbeiten begannen 2022 und wurden Anfang 2026 abgeschlossen. Während der Bauphase beschäftigte das Projekt über 1.200 Arbeiter, die meisten von ihnen Basotho.
Die Straßenbrücke dient dazu, die Konnektivität der Route A1 zwischen Mokhotlong und Maseru auch nach dem Anstieg des Wasserspiegels im Polihali-Stausee aufrechtzuerhalten. König Letsie III. von Lesotho erklärte in seiner Rede, die Konstruktion der Senqu-Brücke sei den rauen klimatischen Bedingungen im lesothischen Hochland gewachsen. Die beiden Länder bauten nicht nur ein Bauwerk aus Stahl und Beton, sondern auch eine Brücke der Chancen – zur Vernetzung von Gemeinschaften, zur Stärkung der regionalen Zusammenarbeit und Integration sowie zum Wirtschaftswachstum beider Länder.
Das Lesotho-Hochland-Wasserprojekt ist ein mehrphasiges bilaterales Kooperationsprojekt, das auf dem am 24. Oktober 1986 zwischen Südafrika und Lesotho unterzeichneten Vertrag basiert. Nach Abschluss der zweiten Phase wird die jährliche Wasserlieferung an Südafrika von 780 Millionen Kubikmetern auf 1,27 Milliarden Kubikmeter steigen, und die Stromerzeugung aus Wasserkraft in Lesotho wird ebenfalls weiter zunehmen. Die südafrikanische Regierung hat aus dem African Renaissance Fund einen humanitären Zuschuss in Höhe von 30 Millionen Rand für das Projekt bereitgestellt.
Dieser Artikel wurde von Wedoany übersetzt und bearbeitet. Bei jeglicher Zitierung oder Nutzung durch künstliche Intelligenz (KI) ist die Quellenangabe „Wedoany“ zwingend vorgeschrieben. Sollten Urheberrechtsverletzungen oder andere Probleme vorliegen, bitten wir Sie, uns unverzüglich zu benachrichtigen. Wir werden den entsprechenden Inhalt umgehend anpassen oder löschen.
E-Mail: news@wedoany.com










