Hochgeschwindigkeitskorridor Spanien – Mittelmeer erhält 2,9 Milliarden Euro: 870 Kilometer im Bau
2026-04-27 16:36
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de.wedoany.com-Bericht: Der Hochgeschwindigkeitskorridor Spanien – Mittelmeer erhält Investitionen in Höhe von 2,9 Milliarden Euro. Der Investitionszeitraum erstreckt sich von Januar 2024 bis zum 31. März 2026. Die Mittel werden für Bau-, Modernisierungs- und Instandhaltungsarbeiten entlang der Strecke sowie für Bahnhöfe, städtische Ein- und Ausfahrtswege sowie Hafenanbindungen eingesetzt. Verkehrsminister Óscar Puente und der Sonderbeauftragte für den Korridor, Joan Calabuig, führten Gespräche zur Bewertung des Projekts.

Der 1.838 Kilometer lange Hochgeschwindigkeitskorridor Spanien – Mittelmeer erstreckt sich von Süden nach Norden entlang der Mittelmeerküste. Derzeit befinden sich rund 870 Kilometer im Bau oder in der Planungsphase. Zu den laufenden Arbeiten gehören logistische Terminals und Hafenanbindungen. Die Schnellfahrstrecke wird die wichtigsten Städte wie Barcelona, Tarragona, Castellón, Valencia, Alicante, Murcia, Almería und Cartagena per Hochgeschwindigkeitszug verbinden.

Seit 2018 hat das Projekt bemerkenswerte Fortschritte erzielt. Waren 2018 etwa 45 % der Strecke fertiggestellt oder im Bau, liegt dieser Wert heute bei 83 %. Die Länge der im Bau befindlichen Abschnitte stieg von 440 km auf 870 km; die bereits in Betrieb genommene Hochgeschwindigkeitsstrecke wuchs von 383 km im Jahr 2018 auf nunmehr 658 km – das entspricht 21 % bzw. 36 % der Gesamtstrecke. Die vollständige Route des Hochgeschwindigkeitskorridors ist mittlerweile entweder in Betrieb, im Bau oder in Planung – während 2018 noch 40 % der Strecke überhaupt keinen Planungsstatus aufwiesen.

Diese Entwicklung ist auf die Investitionstätigkeit des Ministeriums für Verkehr und nachhaltige Mobilität zurückzuführen. Über die Eisenbahninfrastrukturverwaltung Adif schrieb das Ministerium zwischen Juni 2018 und dem 31. März 2026 Ausschreibungen im Wert von 8,638 Milliarden Euro aus; vergeben wurden Verträge über insgesamt 6,705 Milliarden Euro. Im gleichen Zeitraum beliefen sich die für bereits abgeschlossene oder laufende Bauarbeiten ausgegebenen Investitionen auf 6,023 Milliarden Euro.

Zu den geplanten Maßnahmen für 2026 zählen der bereits in Betrieb genommene Güterbahnhof La Llagosta sowie der Abschnitt Martorell–Castellbisbal mit der Anbindung an das SEAT-Werk in Katalonien. In der Comunidad Valenciana ist geplant, die zweite Strecke Valencia–Castellón mit gemischter Spurweite in Betrieb zu nehmen; ferner sind der Neubau der Anbindung an den Hafen Sagunt, des intermodalen Terminal Fuente de San Luis sowie die Umfahrungsstrecke für den Güterverkehr zwischen Valencia und Almussafes vorgesehen. Im Raum Murcia soll der Bau der Station Murcia del Carmen sowie die Anbindung Murcias an Alcantarilla abgeschlossen werden. In Andalusien sind die Umfahrungsstrecken von Loja bei Granada und die Umfahrung Almodóvar in Bau.

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