Boston schlägt „Starter-Homes“ vor: Modulare Sozialwohnungen auf Brachflächen
2026-04-28 11:49
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de.wedoany.com-Bericht: Die Greater Grove Hall Main Street Association in Boston hat gemeinsam mit dem Bostoner Architektenbüro Payette einen neuen Vorschlag namens „Starter-Homes in der Stadt“ vorgelegt. Die Initiative sieht eine Strategie vor, die städtische Grundstücke, modulare Bauweise und baurechtliche Reformen kombiniert, um erschwinglichen Wohnraum zu schaffen. Der Fokus liegt dabei auf der Nutzung bereits vorhandener Brachflächen in Boston für eine arrondierende Bebauung.

Ed Gaskin, Geschäftsführer der Greater Grove Hall Main Street Association, erläuterte im „Beacon of Common Wealth“ (einer lokalen Publikation), dass der Plan auf der Nutzung von 1.200 stadteigenen Brachgrundstücken beruht – darunter mindestens 158 sogenannte „schmale Grundstücke“ mit einer Fläche von meist unter 3.000 Quadratfuß, die als geeignet für eine arrondierende Wohnbebauung gelten. Gaskin erklärte: „Für sich allein betrachtet werden diese Grundstücke oft als zu klein oder unregelmäßig angesehen, um private Investoren anzuziehen. In ihrer Gesamtheit stellen sie jedoch eine bedeutende öffentliche Ressource dar, die bislang weitgehend aus der Wohnungsbaustrategie der Stadt ausgeschlossen war.“

Laut Gaskin hat die Stadt Boston bereits rund 530 für Wohnbebauung geeignete Grundstücke identifiziert, die in 1.500 oder mehr Wohneinheiten für den sozialen Wohnungsbau umgewandelt werden könnten. Der Vorschlag „Starter-Homes in der Stadt“ betrachte diese Grundstücke „als Grundlage für ein reproduzierbares modulares Wohnraumsystem und nicht als 'Restgrundstücke‘“. Der Plan sieht langfristige Grundstückspachtverträge mit der Stadt vor, sodass die Bewohner Wohneigentum erwerben können, ohne den Grundstückswert bezahlen zu müssen.

Das Programm für bezahlbaren Wohnraum schlägt den Bau von sogenannten „Triple-Decks“ vor, einer in Massachusetts verbreiteten Haustypologie, die diese kleinen Grundstücke effizient nutzt. Durch den Einsatz von Modulbauteilen könnten die Kosten und Bauzeiten deutlich gesenkt werden. Gaskin zufolge sei das Konzept „näher an einem marktbasierten Lösungsansatz als herkömmliche Sozialwohnungsmodelle – der öffentliche Sektor setzt den Rahmen, indem er die Grundstücke vorhält, während der private Markt das tut, was er am besten kann: Wohnraum in großem Maßstab bauen, finanzieren und bereitstellen.“

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