de.wedoany.com-Bericht: Der nordmazedonische Verteilnetzbetreiber EVN Macedonia hat neben seinem Photovoltaikkraftwerk im Nordosten des Landes ein dazugehöriges Batteriespeichersystem in Betrieb genommen. Das Unternehmen teilt mit, dass das System den tagsüber produzierten Strom speichern und in den günstigsten Zeitfenstern nutzen kann, was zur Verbesserung der Stabilität, Flexibilität und Effizienz des Energiesystems beiträgt.
Die Speicheranlage in Probištip hat eine installierte Leistung von 10 Megawatt und eine Entladedauer von 2 Stunden, was einer Speicherkapazität von 20 Megawattstunden entspricht. Laut Bekanntgabe handelt es sich um das größte Speichersystem innerhalb der österreichischen EVN-Gruppe und zugleich um die größte lizenzierte Batteriespeicheranlage in Nordmazedonien.
Zuvor hatte der türkische Auftragnehmer YESS Power für seinen Kunden Mey Energy bereits ein 30-MW/60-MWh-Speichersystem am Solarkraftwerk in Novaci errichtet. Nach neuesten Informationen soll dieses Projekt im dritten Quartal in den kommerziellen Betrieb gehen.
Fortis Energy treibt ebenfalls ähnliche Projekte in Nordmazedonien voran und plant gleichzeitig den Bau eines großen Photovoltaikkraftwerks mit Speichersystem in Serbien, während im Nachbarland Albanien bereits mit dem Bau einer vergleichbaren Anlage begonnen wurde. Eine weitere Hybrid-Energieanlage in Nordmazedonien, die ein Batteriespeichersystem für ein bestehendes Photovoltaikkraftwerk umfasst, befindet sich im Bau. Das erste netzgekoppelte Batteriespeichersystem Albaniens wurde kürzlich in Betrieb genommen. Weitere Projekte in der Westbalkanregion befinden sich noch in einem frühen Stadium.
Das Speichersystem verwendet Lithium-Eisenphosphat-Batteriezellen von CATL mit einer Auslegungslebensdauer von 10 Jahren oder 10.000 Zyklen. Die Container mit den Batterien und den Stromumwandlungssystemen von K Star nehmen eine Fläche von 580 Quadratmetern ein. Die Anlage erhielt am 9. April die Betriebsgenehmigung.
EVN Macedonia hatte den Stromerzeugungsbetrieb des Photovoltaikkraftwerks mit einer Spitzenleistung von 10,9 Megawatt vor zwei Jahren aufgenommen. An der Inbetriebnahmezeremonie nahmen Vorstandsmitglieder, Führungskräfte der Tochtergesellschaften, Vertreter der Gemeinde Probištip, Universitätsprofessoren sowie Vertreter des Auftragnehmers Intebako teil. Der Vorstandsvorsitzende Wolfgang Maier erklärte: „Bald wird die Kapazität des Systems auf 40 Megawattstunden verdoppelt, die entsprechenden Anlagen sind bereits eingetroffen und befinden sich in der Installationsphase."
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