de.wedoany.com-Bericht: DSV hat gemeinsam mit Microsoft, United Airlines und Phillips 66 einen Liefervertrag geschlossen, der den Bezug von bis zu 41,6 Millionen Litern nachhaltigem Flugkraftstoff (SAF) sichert. Im Rahmen der Kooperationsvereinbarung wird United Airlines als die Fluggesellschaft fungieren, die das SAF tatsächlich einsetzt, während DSV und Microsoft über ein Book-and-Claim-System partizipieren. Dieser Mechanismus ermöglicht es, die durch den Einsatz von SAF erzielten Emissionsreduktionen unter überprüfbaren Bedingungen zu registrieren, selbst wenn diese Unternehmen den Kraftstoff nicht direkt verbrauchen. Dadurch werden die Umweltauswirkungen transparent zugeordnet und groß angelegte CO₂-Reduktionen vorangetrieben.
Diese Initiative ist Teil des von DSV ins Leben gerufenen Better Business-Programms. Das Programm zielt darauf ab, Unternehmen durch messbare, zertifizierte und schnell umsetzbare Logistiklösungen dabei zu unterstützen, ihre Klimaziele in konkretes Handeln umzusetzen. Das konkrete Konzept kombiniert nachhaltige Kraftstoffe, ein geprüftes Lieferantennetzwerk und ein transparentes System für Emissionsreduktionszertifikate und deckt die drei Bereiche Luftfracht, Seefracht und Landverkehr ab. DSV erklärt, dass diese nachhaltigen Kraftstoffe die CO₂-Emissionen um bis zu 90 % senken können, ohne bestehende Logistikprozesse zu verändern. Das Unternehmen bietet seinen Kunden dabei umfassende Unterstützung in allen Phasen – von der Identifizierung des CO₂-Fußabdrucks über die Strategieentwicklung und operative Umsetzung bis hin zur Ausstellung der Emissionsreduktionszertifikate.
Frank Sobotka, CEO des Bereichs Air & Sea bei DSV, betonte, dass diese Kooperation mit der langfristigen Nachhaltigkeitsstrategie von DSV im Einklang steht und die Rolle des Unternehmens als globaler Partner widerspiegelt, der Kunden hilft, skalierbaren Zugang zu emissionsarmen Transportlösungen zu erhalten. Er sagte, dass die Verbindung von Kunden, Fluggesellschaften und Kraftstoffproduzenten Nachhaltigkeitsambitionen in operative Ergebnisse umwandeln könne. Lauren Riley, Chief Sustainability Officer von United Airlines, erklärte, dass dies der größte SAF-Liefervertrag sei, der im Rahmen ihres Unternehmensprogramms Eco-Skies Alliance mit einem einzelnen Kunden, DSV, unterzeichnet wurde. Dies zeige, dass eine groß angelegte Emissionsreduktion möglich sei, wenn alle Glieder der Wertschöpfungskette – vom Produzenten bis zum Endnutzer – koordiniert zusammenwirken.
Um die operative Transparenz zu gewährleisten, folgt dieses Geschäft den Standardprozessen von DSV und ist durch eine ISCC-Zertifizierung abgesichert, die belegt, dass der Kraftstoff aus nachhaltigen Rohstoffen hergestellt und die Lieferkette geprüft wurde. Die entsprechenden Daten werden zudem im SAFc-Register (SAFc Registry) hinterlegt. Das interne Book-and-Claim-System von DSV arbeitet mit dem SAFc-Register zusammen und kann die durch diese Kooperation erzielten Umweltauswirkungen erfassen und nachverfolgen. Dadurch wird jede eingesparte Tonne CO₂ verifiziert, dem entsprechenden Verlader zugeordnet und eine Doppelzählung vermieden, was die Rückverfolgbarkeit und die Zuverlässigkeit der Emissionsinformationen erhöht.
Marco Eipper, General Manager für Logistik in der Cloud-Lieferkette von Microsoft, erklärte, dass diese Zusammenarbeit auf den kontinuierlichen Bemühungen von Microsoft aufbaut, die Emissionen in der Cloud-Logistik-Wertschöpfungskette zu reduzieren, und auch mit den umfassenderen Nachhaltigkeitszielen des Unternehmens im Einklang steht. Er sagte, dass die Zusammenarbeit mit Partnern entlang der gesamten Luftfahrt-Wertschöpfungskette die Anwendung von SAF fördern und den Übergang zu einem kohlenstoffarmen Lufttransport unterstützen könne. Ronald Sanchez, Vice President für den Bereich Aviation bei Phillips 66, ergänzte, dass das Unternehmen bereits über die für die SAF-Bereitstellung erforderliche Infrastruktur, das Logistiknetzwerk und die operative Kapazität verfüge. Er ist der Ansicht, dass branchenübergreifende Zusammenarbeit die wachsende Nachfrage nach kohlenstoffarmen Luftfahrtlösungen in ein reales und zuverlässiges Angebot umwandeln könne. Schätzungen zufolge können durch diesen SAF-Einsatz über den gesamten Lebenszyklus hinweg rund 100.000 Tonnen Treibhausgasemissionen im Vergleich zu herkömmlichem Flugkraftstoff eingespart werden. Dies unterstreicht, wie Produzenten, Fluggesellschaften, Logistikdienstleister und Unternehmenskunden koordiniert zusammenwirken können, um Nachhaltigkeitsverpflichtungen in messbare Ergebnisse umzusetzen.
Dieser Artikel wurde von Wedoany übersetzt und bearbeitet. Bei jeglicher Zitierung oder Nutzung durch künstliche Intelligenz (KI) ist die Quellenangabe „Wedoany“ zwingend vorgeschrieben. Sollten Urheberrechtsverletzungen oder andere Probleme vorliegen, bitten wir Sie, uns unverzüglich zu benachrichtigen. Wir werden den entsprechenden Inhalt umgehend anpassen oder löschen.
E-Mail: news@wedoany.com









