de.wedoany.com-Bericht: Am 3. Juni führten das taiwanesische Chip-Unternehmen Mediatek und der südkoreanische Elektronikkonzern Samsung eine 5G-Uplink-Verifizierung durch. Basierend auf der Mediatek M90 5G-Modemplattform und der Samsung-Netzwerktechnologie realisierten beide Unternehmen eine 3Tx-Fünf-Schicht-Uplink-Konfigurationstest. Diese Verifizierung zielt auf 5G Fixed Wireless Access, Cloud-Anwendungen, immersive Erlebnisse und Szenarien mit hohem Uplink-Datenverkehr ab und konzentriert sich auf die Verbesserung der Geschwindigkeit und Effizienz der Datenrückübertragung von mobilen Endgeräten zur Netzseite.
Der Kern dieses Tests liegt darin, dass die Uplink-Fähigkeit zunehmend zum neuen Engpass für das 5G-Netzwerk-Erlebnis wird. In der Vergangenheit lag der Schwerpunkt bei Mobilfunk-Upgrades eher auf der Download-Geschwindigkeit, wobei die Nutzer hauptsächlich auf Video-Streaming, Seitenladezeiten und Content-Distribution-Effizienz achteten. Mit dem rasanten Wachstum von Szenarien wie Cloud-Gaming, HD-Video-Livestreaming, Remote-Zusammenarbeit, Fahrzeugkommunikation, industriellen Inspektionen, KI-Endgeräte-Rückübertragung und drahtlosem Breitband für Privathaushalte ist der Bedarf an der Übertragung großer Datenmengen von Endgeräten ins Netzwerk jedoch deutlich gestiegen. Mediatek und Samsung nutzten diesmal eine Multiband-Kombination, wobei das n66-Band als Primärzelle diente und zwei n77-Träger hinzugefügt wurden, um die Datenübertragung in fünf Uplink-Schichten zu realisieren. Das n66-Band hat eine Bandbreite von 30 MHz, die n77-Bänder insgesamt 200 MHz, was zu einem gesamten Uplink-Durchsatz von 670 Mbit/s führte. Dies liefert ein Verifizierungsbeispiel für die gemeinsame Verbesserung der Uplink-Leistung von 5G-Endgeräten und Netzwerkgeräten.
Der Test nutzte zudem Samsungs virtualisiertes Funkzugangsnetz, Massive-MIMO-Funkgeräte und Makro-Funkgeräte, während die Mediatek M90 5G-Plattform die Verifizierung der Konnektivität auf der Endgeräteseite übernahm. Durch die Kombination von Frequenzbandressourcenzuweisung, Mehrantennen-Sendetechnik und mehrschichtiger Uplink-Architektur verbesserten beide Seiten die Spektrumeffizienz und Übertragungsstabilität.
Aus industrieller Anwendungsperspektive wird die Verbesserung der Uplink-Leistung direkte Auswirkungen auf die kommerziellen Grenzen von Fixed Wireless Access und datenintensiven Diensten haben. Fixed Wireless Access nutzt das Mobilfunknetz als Breitbandzugang für Haushalte oder Unternehmen. Bei unzureichender Uplink-Kapazität wären Videokonferenzen, Cloud-Backups, Live-Streaming, Rückübertragungen von Edge-Geräten und die gleichzeitige Nutzung mehrerer Endgeräte eingeschränkt. Für Betreiber verbessert die Steigerung der Uplink-Geschwindigkeit nicht nur das Nutzererlebnis, sondern hilft auch, das 5G-Netz von persönlichen Verbraucherdiensten auf Haushaltsbreitband, Unternehmenszugang und branchenspezifische Netze auszuweiten. Die Integration des virtualisierten Funkzugangsnetzes ermöglicht es der Netzseite, durch eine softwarebasierte Architektur die Ressourcenflexibilität zu erhöhen und sich in Umgebungen mit vielen Nutzern, mehreren Frequenzbändern und komplexer Abdeckung schneller an die Verkehrslast anzupassen. Mit dem Eintritt von 5G in die nächste Evolutionsphase wird die Kooperationsfähigkeit zwischen Chips, Endgeräten, Basisstationen, Antennen, Spektrum und Netzwerksoftware ein entscheidender Faktor dafür sein, ob Betreiber den Wert des vorhandenen Spektrums ausschöpfen können.
Diese Verifizierung muss in Zukunft noch in größeren Netzwerkumgebungen und mit mehr Endgerätetypen getestet werden, einschließlich verschiedener Frequenzbandkombinationen, komplexer Innen- und Außenabdeckung, Mobilitätszuständen, gleichzeitiger Nutzung mehrerer Nutzer und der Anpassung an kommerzielle Betreibernetze. Für die Kommunikationsausrüstungsindustrie zeigt die von Mediatek und Samsung durchgeführte Uplink-Geschwindigkeitsverifizierung, dass sich der Wettbewerbsschwerpunkt der 5G-Evolution von Spitzen-Download-Werten hin zu einer umfassenden Verbesserung von Uplink- und Downlink-Fähigkeiten, Spektrumeffizienz, Netzwerksoftware und der Kooperation von Endgeräteplattformen verlagert.
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