de.wedoany.com-Bericht: Der 53. Uruguayische Rinderkrankheitskongress (Jornadas Uruguayas de Buiatría) wurde am 4. Juni in Paysandú eröffnet, die Eröffnungsrede hielt der amtierende Minister für Viehzucht, Landwirtschaft und Fischerei, Matías Carámbula. Zu den Begleitpersonen gehörten der Präsident der Nationalen Akademie für Veterinärmedizin (Academia Nacional de Veterinaria), Jorge Carluccio, der Dekan der Fakultät für Veterinärmedizin (Facultad de Veterinaria), José Passarini, der Präsident der Uruguayischen Gesellschaft für Veterinärmedizin (Sociedad de Medicina Veterinaria del Uruguay), Daniel Gilardoni, die Generalsekretärin der Regierung des Departements Paysandú, Gabriela Gómez, die Präsidentin des Veterinärmedizinischen Zentrums von Paysandú (Centro Médico Veterinario de Paysandú), Carmela Dos Santos, die Präsidentin des Uruguayischen Tierärzteverbandes (Colegio Veterinario del Uruguay), Cecilia Bonino, sowie die Vorsitzende des Organisationskomitees des Kongresses, Lourdes Adrien.

Carámbula betonte in seiner Rede, dass der Kongress eine historische Tradition fortführe und angesichts der aktuellen gesundheitlichen Herausforderungen von großer Bedeutung sei. Er wies darauf hin, dass die Branche mit Problemen wie Zecken und der Schraubenwurmfliege konfrontiert sei, was auch eine Gelegenheit biete, den Beitrag der Branche zur nationalen Gesundheit zu unterstreichen. Carámbula erklärte, dass wichtige Gesundheitsprogramme einen integrierten Ansatz und die Beteiligung vieler Akteure erforderten, um nachhaltige Ergebnisse zu erzielen – beispielsweise bei Zeckenbekämpfungsprogrammen oder Programmen zur Ausrottung der Schraubenwurmfliege, die nicht mit einer einzigen Maßnahme erreicht werden könnten, sondern eine umfassende Integration erforderten. Er hob zudem die Rolle von Wissenschaft, Technologie und Innovation in der nationalen Gesundheitspolitik sowie die koordinierte Zusammenarbeit zwischen dem Ministerium für Viehzucht, Landwirtschaft und Fischerei und Universitäten, Forschungszentren sowie öffentlichen und privaten Einrichtungen hervor. Carámbula wies darauf hin, dass Gesundheitskontrollen für die Marktöffnung und den Export von Lebensmitteln von entscheidender Bedeutung seien und der Ausbau des offiziellen Labornetzwerks verstärkt werden müsse. Er bekräftigte die Bedeutung des Konzepts „Eine Gesundheit“ (Una Salud) als Leitlinie der öffentlichen Gesundheitspolitik und betonte, dass Tiergesundheit, Umweltgesundheit und menschliche Gesundheit miteinander verbunden seien; die Integration dieser drei Dimensionen in die Politik sei eine Herausforderung, an der die Branche kontinuierlich arbeite.
Der Kongress dauert zwei Tage (Donnerstag und Freitag) und umfasst Sitzungen, Podiumsdiskussionen und wissenschaftliche Vorträge zu Themen wie Tiergesundheit, Produktion, Innovation und angewandte Technologien in der Viehwirtschaft. Am Samstag, dem 6. Juni, findet in den Einrichtungen der Landwirtschaftlichen Fakultät (Eemac) ein praktischer Workshop statt, an dem Dr. Germán Cantón, Forscher der Außenstelle Balcarce des Nationalen Instituts für Agrartechnologie (Instituto Nacional de Tecnología Agropecuaria, INTA), teilnimmt.
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