Niederländische Damen liefert viertes Schiff des Typs 3850 an deutsche Reederei Bernd Sibum
2026-06-06 14:33
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de.wedoany.com-Bericht: Die Damen Shipyards Group hat das letzte von vier bestellten Kombifrachtern des Typs Combi Freighter 3850 (CF 3850) an die Reederei Bernd Sibum übergeben. Das Schiff mit dem Namen „Maria Sibum“ wurde nach erfolgreichen Probefahrten in Shanghai übergeben und wird in den kommenden Wochen mit Ladung an Bord nach Europa auslaufen.

Damen Shipyards Group

Zum Zeitpunkt der Übergabe des vierten CF 3850 hatte das erste Schiff, die „Baltic Timber“, bereits die Damen Shiprepair Harlingen erreicht. Nach der Ankunft aller vier Schiffe in Europa werden sie auf dieser Werft mit Econowind-Ventofoil-Segeln nachgerüstet. Es wird erwartet, dass dieses windunterstützte Antriebskonzept den Treibstoffverbrauch der Schiffe um weitere 12,5 % senkt. Die Schiffe sind mit einer Reihe von Effizienzmaßnahmen ausgestattet, die teilweise durch das deutsche Regierungsprogramm NaMKü (Nachhaltige Modernisierung von Küstenschiffen) gefördert werden. Dazu gehören Landstromanschlüsse und ein hybrides PTO/PTI-System, das emissionsfreien Schiffsbetrieb in kurzen Szenarien wie im Hafen ermöglicht.

Bernd Sibum, Geschäftsführer der Reederei Bernd Sibum, erklärte, dass der CF 3850 bereits sein Potenzial zur Treibstoffeinsparung und Emissionsreduzierung unter Beweis gestellt habe. Während der Probefahrten wurden Verbesserungen des EEDI (Energy Efficiency Design Index) beobachtet; das erste Schiff hielt auf der gesamten Reise nach Europa die ETA (Estimated Time of Arrival) ein, und die Besatzung gab positives Feedback zu Komfort und Bauqualität. Das Damen-Team in Yichang habe den Schiffsbau nach höchsten Standards abgeschlossen. Bernd Sibum dankte Damen für die Zusammenarbeit in den Niederlanden und China und freue sich darauf, die Schiffe auf den Markt zu bringen und in Zukunft weitere zu bauen.

Remko Bouma, Commercial Director bei Damen Cargo Vessels, betonte, dass die Zusammenarbeit mit Kunden wie der Reederei Bernd Sibum inspirierend sei, da diese von Anfang an an Systemverbesserungen beteiligt gewesen sei – nicht nur für die bestehenden Schiffe, sondern auch für künftige Konstruktionen. Er halte diese Zusammenarbeit für äußerst wertvoll für die Werft und freue sich darauf, die Schiffsleistung weiter zu optimieren. Das zweite Schiff, die „Baltic Iron“, wird voraussichtlich im Juni in Europa eintreffen, das dritte, die „Gerd Sibum“, im Juli. Alle vier Schiffe werden bis Ende dieses Sommers in Europa sein.

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