de.wedoany.com-Bericht: Emirates fliegt täglich 16 Flüge nach Großbritannien und verbindet neun Ziele in Indien mit 23 bis 25 Flügen pro Tag. Diese beiden Märkte nehmen eine zentrale Stellung im globalen Netzwerk der Fluggesellschaft ein. Das in Dubai ansässige Unternehmen bedient über 140 Ziele in 80 Ländern. Großbritannien und Indien tragen nicht nur einen hohen Anteil an Passagierzahlen bei, sondern stützen auch maßgeblich den Betrieb in Schlüsselmärkten wie Australien und Neuseeland. Darüber hinaus bietet die Fluggesellschaft über ihre Schwestergesellschaft flydubai Anschlussmöglichkeiten zu weiteren Zielen in Indien.

Der Erfolg von Emirates beruht auf dem Drehkreuz-Modell mit dem Dubai International Airport (DXB) als zentralem Knotenpunkt. Laut dem OAG-Bericht (Official Airline Guide) von 2025 waren im Jahr 2024 66 % der Passagiere der Fluggesellschaft in DXB auf der Durchreise, nicht Start- oder Endpunkt ihrer Reise. Durch strategische Flugplanung ermöglicht die Airline nahtlose Anschlüsse und hat mit einem milliardenschweren Kabinenmodernisierungsprogramm die Kapazität in Segmenten wie der Premium Economy erhöht.
Im britischen Markt betreibt Emirates derzeit täglich 16 Flüge zu acht Flughäfen. Im Juni erhält der Londoner Flughafen Heathrow (LHR) täglich fünf Flüge, die mit vier Airbus A380-800 und einer Boeing 777-300ER durchgeführt werden. Der Londoner Flughafen Gatwick (LGW) wird täglich von drei Flügen angeflogen, die mit zwei Airbus A350-900 und einer Boeing 777-300ER bedient werden. Der Londoner Flughafen Stansted (STN) erhält täglich einen Flug mit einer Boeing 777-300ER. Darüber hinaus gibt es einen täglichen Flug nach Birmingham mit einem Airbus A380-800, drei tägliche Flüge nach Manchester mit zwei Boeing 777-300ER und einem Airbus A350-900, einen täglichen Flug nach Newcastle mit einem Airbus A350-900 sowie je einen täglichen Flug nach Edinburgh und Glasgow, die mit einem Airbus A350-900 bzw. einem Airbus A380-800 durchgeführt werden. Ursprünglich waren für den Sommer täglich 20 Flüge geplant, doch aufgrund regionaler Konflikte wurden einige Flüge im Juni eingestellt. Ab Juli werden jedoch alle 20 Flüge wieder aufgenommen. Dann werden die täglichen Flüge zu den drei Londoner Flughäfen auf 12 erhöht, wobei mehr Airbus A380 und Boeing 777-300ER eingesetzt werden. Auch Birmingham erhält einen zweiten täglichen Flug.

Im indischen Markt betreibt Emirates täglich 23 bis 25 Flüge zu neun Zielen. Delhi wird täglich von vier Flügen mit Boeing 777-300ER angeflogen; Mumbai von fünf Flügen mit drei Boeing 777-300ER, einem Airbus A350-900 und einem Airbus A380-800; Bangalore von drei Flügen mit zwei Boeing 777-300ER und einem Airbus A380-800; Hyderabad von drei Flügen mit Boeing 777-300ER; Chennai von drei Flügen mit Boeing 777-300ER; Ahmedabad von bis zu zwei Flügen mit Airbus A350-900; Kochi von zwei Flügen mit Boeing 777-300ER; Kalkutta von bis zu zwei Flügen mit Boeing 777-300ER; und Thiruvananthapuram von einem täglichen Flug mit Boeing 777-300ER. Aufgrund von Kapazitätsbeschränkungen im bilateralen Luftverkehrsabkommen setzt die Fluggesellschaft kleinere Flugzeugtypen ein, sodass die Kapazität geringer ist als im britischen Markt. Die Flüge von und nach Indien laufen jedoch derzeit normal.

Die Märkte Großbritannien und Indien tragen erheblich zur Passagiernachfrage auf den Flügen von Emirates nach Australien und Neuseeland bei. Die Fluggesellschaft bedient fünf Ziele in Australien und zwei in Neuseeland, wobei die Flüge zum Flughafen Christchurch (CHC) in Neuseeland mit Verkehrsrechten der fünften Freiheit über Sydney durchgeführt werden. Obwohl die Flugfrequenzen und Kapazitäten in der Region Australasien reduziert wurden, zeigt die Buchungsmaschine der Fluggesellschaft, dass die Dienste in den kommenden Wochen wieder aufgenommen werden.

Emirates verfügt über mehr als 270 Großraumflugzeuge und hat über 350 neue Flugzeuge bestellt, darunter hauptsächlich die Boeing 777-9, deren Indienststellung für 2027 erwartet wird. Aufgrund der Verzögerungen beim 777-9-Projekt hat die Fluggesellschaft ein Kabinenmodernisierungsprogramm gestartet, bei dem bereits 95 Flugzeuge renoviert wurden. Bis Jahresende sollen weitere rund ein Dutzend folgen. Die Flotte wird zudem durch die Übernahme des Airbus A350 ergänzt. Die Produkte mit den neuesten Kabinen und der Premium Economy sind bereits in etwa der Hälfte der Flotte verfügbar. Darüber hinaus hat die Fluggesellschaft angedeutet, dass sie an einer völlig neuen First Class, einer Suite-artigen Business Class und neuen Economy-Sitzen arbeitet, die in zukünftigen Modellen wie der 777-9 zum Einsatz kommen sollen.

Das Drehkreuz DXB von Emirates nähert sich der Sättigungsgrenze. Dubai baut derzeit einen zweiten Flughafen aus – den Al Maktoum International Airport (Dubai World Central Airport, DWC). Die erste Ausbaustufe des DWC soll 2034 abgeschlossen sein und eine jährliche Kapazität von 150 Millionen Passagieren erreichen, mit einem langfristigen Ziel von über 260 Millionen. Nach Abschluss der ersten Phase plant Emirates, den Betrieb zum DWC zu verlegen, um das Flottenwachstum und die Netzwerkerweiterung zu unterstützen.
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