Südafrika plant, kritische Mineralien für Batterien in Autoanreizprogramm aufzunehmen
2026-06-10 09:54
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de.wedoany.com-Bericht: Die südafrikanische Regierung plant, kritische Mineralien für Elektrofahrzeugbatterien in ihr Autoanreizprogramm aufzunehmen, um die lokale Produktion von Elektrofahrzeugen zu fördern und die Entwicklung der entsprechenden Lieferkette zu unterstützen.

Die globale Automobilindustrie befindet sich im Wandel hin zur Elektrifizierung und Hybridisierung, die Emissionsvorschriften werden strenger, und der Wettbewerb durch kostengünstige Importe aus China und Indien verschärft sich. Dies veranlasst die südafrikanische Regierung, ihre Automobilpolitik zu überprüfen. Die aktuelle Liste der „Standardmaterialien“, die von den Anreizen abgedeckt werden, umfasst Aluminium, Stahl und Platingruppenmetalle, jedoch nicht die kritischen Mineralien, die für die Produktion von Elektrofahrzeugbatterien benötigt werden.

Die Internationale Handelsverwaltungskommission (Itac) gab in einer Regierungsmitteilung bekannt, dass sie plant, die Liste durch die Aufnahme von Materialien wie Seltene Erden, Eisen, Lithium, Graphit, Kupfer und Kobalt zu erweitern. Diese Materialien müssen aus Ländern der Südafrikanischen Zollunion und der Entwicklungsgemeinschaft des Südlichen Afrika stammen, und die Hälfte ihres Wertes wird auf die lokale Wertschöpfung angerechnet, wodurch die Hersteller Anspruch auf Produktionsanreize haben.

Die überarbeiteten Maßnahmen zielen darauf ab, das Programm an den „Südafrikanischen Gesamtplan für die Automobilindustrie 2035“ anzupassen, der eine Steigerung der Jahresproduktion auf etwa 1,4 Millionen Fahrzeuge, eine Vertiefung der Lokalisierung und die Unterstützung des Übergangs zur Elektromobilität vorsieht. Das südafrikanische Automobilprogramm unterstützt die Branche durch Zollsenkungen und Steuerrückerstattungen, produktionsabhängige Anreize, Investitionsunterstützung sowie produktionsbasierte Subventionen (die Hersteller belohnen, die in großem Umfang Autos in Südafrika produzieren).

Die Öffentlichkeit kann innerhalb von vier Wochen Stellungnahmen zu den vorgeschlagenen Änderungen abgeben.

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