Iran sagt gemeinsame Investition in Textilfabrik in der afghanischen Provinz Helmand zu
2026-06-20 10:41
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de.wedoany.com-Bericht: Bei Gesprächen zwischen einer Delegation aus der afghanischen Provinz Helmand und Vertretern der iranischen Provinz Süd-Chorasan hat der Iran zugesagt, gemeinsam in eine Textilfabrik zur Baumwollverarbeitung und Garnproduktion in Helmand zu investieren.

Die von Vizegouverneur Rahimullah Mahmood angeführte Delegation besuchte den Iran. Delegationsmitglied Ghulam Yahya Pashtoon erklärte, die Gespräche seien konstruktiv gewesen. Der Iran habe die Zusammenarbeit beim Bau einer Baumwollverarbeitungs- und Textilfabrik zugesagt. Zudem seien Vereinbarungen über Kooperationen in den Bereichen Marmor, Landwirtschaft und Viehzucht getroffen worden.

Der Baumwollhändler Esmatullah Nazari ist der Ansicht, dass die Schließung von Handelsrouten das Baumwollgeschäft beeinträchtigt habe, und hofft, dass die neue Zusammenarbeit Arbeitsplätze für Händler und Bauern schaffen werde. Der Baumwollbauer Esmatullah fordert den Abschluss von Abkommen mit anderen Ländern, um Exportmärkte zu erschließen.

Wirtschaftsanalysten weisen darauf hin, dass der Ausbau der Wirtschaftsbeziehungen zu Nachbarländern zur Schaffung von Arbeitsplätzen, zur Stärkung der wirtschaftlichen Stabilität und zur Verringerung der Armut beitragen könne. Der Universitätsdozent und Wirtschaftsanalyst Mohammad Shabir Bashiri erklärte, gemeinsame Investitionen, insbesondere mit dem Iran, würden beiden Ländern industrielle Vorteile bringen, zur Verringerung des Hungers beitragen, Arbeitsplätze schaffen und die Qualifikationen verbessern.

Die Provinz Helmand ist das wichtigste Baumwollanbaugebiet im Süden Afghanistans mit einer jährlichen Produktion von etwa 200.000 Tonnen. Zuvor wurde der Großteil der Baumwolle nach Pakistan exportiert.

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