de.wedoany.com-Bericht: Das US-amerikanische Unternehmen für Maschinensteuerungssoftware PostWorks Connect wird auf der IMTS 2026 vom 14. bis 19. September 2026 am Stand 135604 erstmals öffentlich seine nächste Generation der CNC-Postprocessing-Plattform präsentieren. Diese Plattform zielt darauf ab, die Maschinenverwaltung zu vereinheitlichen, die Bereitstellung zu beschleunigen und fortschrittliche Fertigungsworkflows zu vereinfachen.

Die Plattform soll die fragmentierte traditionelle Postprocessing-Umgebung ersetzen, indem sie universelle Kompatibilität, automatische Maschineneinrichtung und tiefgehende technische Anpassung in einer einheitlichen Oberfläche integriert. Das Kernstück der Plattform ist eine moderne RunTime-Umgebung, die es Herstellern ermöglicht, mehrere Maschinen gleichzeitig über eine zentrale Konsole zu verwalten. Benutzer können Mehrachsen-Werkzeugwege direkt auf Maschinenbilder ziehen und ablegen, um optimierte, produktionsreife NC-Codes zu generieren.
PostWorks Connect unterstützt native APT-Quelleingaben, binäre CL-Dateien sowie direkte Konvertierungsformate von CAM-Systemen, einschließlich Mastercam NCI-Dateien. Das System umfasst auch eingebettete Skriptfunktionen für die anbieterspezifische Automatisierung sowie erweiterte HTML-basierte Berichtsfunktionen für Arbeitsanweisungen, Werkzeuglisten und Ausführungsprotokolle. Zur Vereinfachung der Implementierung ermöglicht der integrierte MakePost-Assistent eine schnelle Konfiguration von CNC-Maschinen und unterstützt branchenübliche Steuerungen, darunter Siemens 840D, Fanuc, Heidenhain und Mazatrol. Der Assistent unterstützt die automatische Einrichtung von 2- bis 5-Achsen-Maschinen und bietet voreingestellte kinematische Konfigurationen für AB-, AC-, BC- und andere Drehachsenkombinationen.
Für fortschrittliche Fertigungsanwendungen bietet PostWorks Connect durch sein erweitertes menügesteuertes Nachkonfigurationssystem tiefgehende Anpassungsmöglichkeiten. Ingenieure können die Maschinenkinematik, Interpolationseinstellungen, Bewegungsverhalten, Festzyklen und sogar einzelne Postprocessing-Wörter, G-Code- oder M-Code-Tabellen sowie das Ausgabeformat spezifischer Steuerungen neu definieren. PostWorks Connect bietet auch für PostWorks Classic-Benutzer erhebliche betriebliche Verbesserungen, indem es getrennte Workflows und Befehlszeilenprozesse durch eine einheitliche Drag-and-Drop-Umgebung ersetzt, wodurch die Einrichtungszeit reduziert, die Flexibilität erhöht und die Kommunikation in der Werkstatt verbessert wird.
Don Barnes, Vizepräsident von NCCS, erklärte, dass PostWorks Connect die Lücke zwischen schneller Bereitstellung und erweiterter Anpassung schließt. Hersteller können jetzt das Postprocessing in ihrem gesamten Betrieb standardisieren und gleichzeitig die Flexibilität bewahren, die für hochspezialisierte Maschinen und Produktionsumgebungen erforderlich ist.
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