Spanisches Unternehmen Alsa investiert 2 Millionen Euro in Eröffnung des See-Personenverkehrs zwischen Santander und zwei weiteren Orten
2026-06-22 09:45
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de.wedoany.com-Bericht: Das spanische Unternehmen Alsa hat von der Hafenbehörde Santander (APS) die Konzession erhalten, am 26. Juni einen See-Personenverkehr zwischen Santander, Pedreña und Somo zu eröffnen, um die Frequenz auf dieser Route zu erhöhen.

Der Vorsitzende der Hafenbehörde Santander, César Díaz, erklärte, dass dieser Dienst den Anwohnern und Stammkunden mehr Flexibilität bei der Fortbewegung bieten und eine Alternative zur Nutzung privater Fahrzeuge darstellen werde. Er betonte, dass die Bucht traditionell ein Raum für Kommunikation und wirtschaftliche Aktivitäten sei und der neue Dienst darauf abziele, diese Funktion wiederherzustellen und zu erneuern, um der gesellschaftlichen Nachfrage nach umweltfreundlichen Verkehrsmitteln gerecht zu werden.

Die Bürgermeisterin von Santander, Gema Igual, wies darauf hin, dass der Dienst die Fortbewegungsbedingungen in der Bucht verbessern, die Verbindungen zwischen Santander und Pedreña sowie Somo stärken und den Anwohnern sowie Touristen mehr Reisemöglichkeiten bieten werde. Sie dankte der Hafenbehörde, der Regierung von Kantabrien, dem Unternehmen Alsa und den beteiligten Gemeinden für ihre Unterstützung des Projekts und erwähnte, dass die Investitionen zur Verbesserung der Infrastruktur und Barrierefreiheit an den Anlegestellen verwendet würden.

Das Unternehmen Alsa hat eine zwölfjährige Verwaltungskonzession erhalten, die ausschließlich für diesen Personenbeförderungsdienst gilt. Das Unternehmen plant, 2 Millionen Euro in die Anschaffung von zwei Schiffen zu investieren, die jeweils für den Personenverkehr und für Ausflugsfahrten eingesetzt werden. Derzeit hat Alsa bereits schwimmende Anleger in Somo und Pedreña installiert und wird für die Renovierung und Verbesserung der Treppe Los Raqueros verantwortlich sein. In Santander befindet sich die provisorische Ein- und Ausstiegsstelle für Fahrgäste an der Treppe südlich des kleinen Palastes am Kai; die endgültige Station wird nach Abschluss der barrierefreien Umbaumaßnahmen und Verbesserungsarbeiten nach dem Sommer in Betrieb genommen.

Das eingesetzte Schiff ist die Katamaranfähre Ecocat IV, die über zwei Decks verfügt, Platz für 105 Fahrgäste bietet und von der Werft Metaltec in Kantabrien gebaut wurde.

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