Spanien plant bis 2032 den Austausch von 8 Millionen intelligenten Gaszählern
2026-06-22 14:47
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de.wedoany.com-Bericht: Das spanische Ministerium für den ökologischen Wandel und die demografische Herausforderung (MITECO) arbeitet an einer endgültigen Regelung, die den Austausch analoger Gaszähler durch intelligente Geräte vorschreibt. Dieser Austausch muss bis Dezember 2032 abgeschlossen sein.

Diese Maßnahme wird rund 8 Millionen Gaszähler betreffen, hauptsächlich an Versorgungspunkten mit einem Jahresverbrauch von weniger als 50.000 Kilowattstunden, was der Obergrenze des Tarifs der letzten Instanz (TUR) entspricht.

Im Rahmen des Einführungsprozesses hat Incatema, eine Tochtergesellschaft der ista-Gruppe, in Zusammenarbeit mit dem Verteilerunternehmen Nedgia ein Pilotversuchsprogramm gestartet, um die Leistung der neuen intelligenten Gaszähler in verschiedenen Wohnumgebungen zu bewerten.

Die Tests finden in Ein- und Mehrfamilienhäusern in der Autonomen Gemeinschaft Madrid statt, sowohl im Stadtzentrum als auch in Vororten. Ziel ist es, den Betrieb, die Kommunikationsfähigkeit der Geräte und ihre Anpassungsfähigkeit an verschiedene Gebäudetypen zu überprüfen.

In der ersten Phase wurden bereits rund 3.000 Gaszähler des Herstellers PLUM installiert. Das Projekt plant jedoch, Geräte anderer Hersteller einzubeziehen, um die Interoperabilität zwischen verschiedenen technischen Lösungen zu bewerten.

José Feliz Martínez García, Geschäftsführer von Incatema, wies darauf hin, dass der Austausch von Gaszählern eine technische Herausforderung darstellt, die eine Analyse der Merkmale jedes Gebäudes und die Überprüfung des Betriebs der neuen Geräte in verschiedenen Installationsszenarien erfordert. Incatema bringt seine Erfahrung bei der Installation in der Gasbranche und seine über zwanzigjährige Zusammenarbeit mit Nedgia in das Projekt ein.

Nach Schätzungen des MITECO wird die Einführung intelligenter Gaszähler Einsparungen von über 800 Millionen Euro ermöglichen, während der Gasverbrauch der Haushalte um 1,8 % bis 5 % sinken wird.

Das Ministerium schätzt zudem, dass die Maßnahme die Emission von 242.000 Tonnen CO2 vermeiden wird. Darüber hinaus werden durch den Wegfall der Fahrten zum manuellen Ablesen der Zähler jährlich zusätzlich rund 1.100 Tonnen CO2 eingespart.

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