de.wedoany.com-Bericht: Roman Kostjuk, Generaldirektor des Nationalen Verbands der Rindfleischproduzenten, wies darauf hin, dass die russische Rinderzuchtbranche nach wie vor einer der vielversprechendsten Sektoren des Agrarindustriekomplexes sei, ihre Entwicklung jedoch durch lange Amortisationszeiten, Investitionsmangel und Infrastrukturengpässe eingeschränkt werde. Diese Probleme wurden während der 15. Internationalen Wissenschaftlich-Praktischen Konferenz und Ausstellung „Veterinärmedizin im Agrarindustriekomplex“ in Nowosibirsk thematisiert.
Zu den Gründen für das geringe Interesse von Investoren an der Rindfleischproduktion zählen: die sinkende Attraktivität von Kapital aufgrund langer Amortisationszeiten der Projekte, die durch unzureichende Infrastruktur steigenden Betriebskosten sowie die Tatsache, dass die bestehenden Marktmechanismen die Skalierung der Rinderzucht nicht wirksam unterstützen. Kostjuk analysierte häufige Fehler, die zur Insolvenz von Rinderzuchtprojekten führen, und betonte, dass Russland Quarantänestandorte und moderne Viehmärkte benötige, um die Branchenbedingungen zu verbessern.
Kostjuk verglich zudem die Erfahrungen Kasachstans und Usbekistans bei der Entwicklung dieser Branche durch staatliche Programme und wies darauf hin, dass die Vorgehensweisen dieser Länder eine Referenz für Russland darstellten. Hinsichtlich der Marktaussichten diskutierte er die Gefahr einer Überproduktion sowie die Gründe für einen möglichen Anstieg der Rindfleischimporte Russlands in der Zukunft.
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