de.wedoany.com-Bericht: Das italienische Projekt ToZero hat seine abschließende Bewertung abgeschlossen und bestätigt, dass Aluminiumschrott aus Automobilkarosserien für das Laser-Pulverbettschmelzen (LPBF) verwendet werden kann. Das vollständige Projekt trägt den Titel „Towards Zero Waste in Aluminum BiW Manufacturing“ (Auf dem Weg zur Nullverschwendung in der Aluminium-Karosseriefertigung) und wird durch das italienische Programm „Innovationsabkommen“ gefördert. Zu den Teilnehmern gehören Valland, die Polytechnische Universität Turin, die Polytechnische Universität Bari und die Fontana-Gruppe.

Valland war dabei für den Bereich der additiven Fertigung verantwortlich, entwickelte LB-PBF-Prozessparameter für das recycelte AA5083-Pulver und fertigte als Validierungsbauteil einen Verbindungsknoten für die Fahrzeugkarosseriestruktur namens „Voletto“.
Die recycelte Legierung zeigte während des Druckvorgangs keine Heißrisse; ihre mechanischen Eigenschaften und Duktilität erreichten die im Projekt festgelegten Ziele. Durch Topologieoptimierung wurde das Gewicht des Validierungsbauteils von 1,68 kg auf das Ziel von 0,8 kg optimiert. Eine gemäß den Normen ISO 14040/44 durchgeführte Lebenszyklusanalyse ergab, dass die Prozessoptimierung den CO₂-Fußabdruck dieses Bauteils um etwa 73 % reduzierte.
Das Projekt stellte außerdem fest, dass die Druckgeschwindigkeit des recycelten AA5083 deutlich geringer war als die des kommerziellen AlSi10Mg. Valland wies in der Projektzusammenfassung öffentlich auf diese Diskrepanz hin und betrachtet das Gleichgewicht zwischen Materialqualität und Produktivität als ein praktisches Problem, das vor einer industriellen Umsetzung gelöst werden muss.









