US-amerikanisches Unternehmen AMPERA stellt erstes vollständig 3D-gedrucktes Kernreaktormodul in Originalgröße fertig
2026-07-04 10:07
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de.wedoany.com-Bericht: AMPERA hat die Produktion seines ersten vollständig 3D-gedruckten Kernreaktormoduls in Originalgröße abgeschlossen – ein bedeutender Fortschritt für das in Florida ansässige Unternehmen auf dem Weg zur fabrikmäßigen Fertigung von Thorium-basierten Kernreaktoren.

AMPERA stellt erstes vollständig 3D-gedrucktes Kernreaktormodul in Originalgröße fertig

Das Modul, das den Reaktorkern und den Druckbehälter integriert, wurde im Innovationszentrum von AMPERA offiziell vorgestellt. An der Enthüllungszeremonie nahmen über 100 Gäste teil, darunter lokale Amtsträger, Unternehmensführer und Mitarbeiter.

AMPERA stellt erstes vollständig 3D-gedrucktes Kernreaktormodul in Originalgröße fertig

Brian Matthews, Gründer und CEO von AMPERA, erklärte, dass dieser neuartige Reaktorkern und Druckbehälter die Grundlage für die fabrikmäßige Serienproduktion von Kernenergie legen. Die eingesetzte Spitzentechnologie und die additive Fertigung zeigten einen klaren kommerziellen Weg zur beschleunigten Markteinführung neuer Kerntechnologien auf. Der Kern wird mittels 3D-Druck aus Siliziumkarbid gefertigt und ist als kugelförmige, monolithische Gyroid-Struktur konzipiert. Er ist für einen Betrieb von bis zu 30 Jahren ohne Brennstoffwechsel ausgelegt und verwendet dreifach isotrope (TRISO) Thorium-Brennstoffkerne. Um die Thorium-Brennstoffversorgung zu sichern und die heimische Produktion fortschrittlicher Kernbrennstoffe zu unterstützen, hat AMPERA im Juni eine australische Tochtergesellschaft gegründet.

AMPERA gibt an, dass sein System durch das Kerndesign und die physikalischen Eigenschaften inhärente Sicherheit erreicht und die Abhängigkeit von aktiven Sicherheitssystemen und Bedienereingriffen reduziert. Der Reaktor soll eine Leistung von bis zu 30 Megawatt erbringen können, und es sind Versionen mit größerer Konfiguration geplant. Matthews wies darauf hin, dass der Reaktor hauptsächlich auf Märkte mit hohem Strombedarf abzielt, wie KI-Rechenzentren, Verteidigung, Industrie und Schifffahrt. Das Unternehmen erwarte, das erste zu sein, das die fabrikmäßige Industrialisierung der Kernenergie innerhalb eines kurzfristigen Einsatzzeitplans realisiert.

Das Modul ist Teil der von AMPERA letzte Woche vorgestellten Strategie „Power Now. Nuclear Next.“ Diese Strategie basiert auf einer integrierten Energiearchitekturplattform, die Abwärmerückgewinnung und konventionelle Brennstoffstromerzeugung mit dem geplanten Nuklearsystem kombiniert. Beide Konfigurationen teilen sich etwa zwei Drittel ihrer Komponenten.

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