de.wedoany.com-Bericht: Am 3. Juli hat die Schweizerischen Bundesbahnen SBB mit dem viergleisigen Ausbau des Eisenbahnkorridors zwischen Zürich und Winterthur begonnen. Das Bahnausbauprojekt mit dem Namen MehrSpur Zürich–Winterthur wird von der SBB im Auftrag der Schweizerischen Eidgenossenschaft durchgeführt. Die Gesamtinvestition beträgt rund 3,3 Milliarden Schweizer Franken. Zu den Kernarbeiten gehören der 9 Kilometer lange Brütten-Tunnel sowie der Umbau der Bahnhöfe entlang der Strecke.
Das Bahnausbauprojekt erstreckt sich über eine Baulänge von rund 30 Kilometern und umfasst den wichtigen Pendler- und Güterverkehrskorridor zwischen Zürich und Winterthur. Nach der Fertigstellung wird die Kapazität der Strecke voraussichtlich um rund 30 % steigen, sodass täglich etwa 900 Züge verkehren und über 150.000 Fahrgäste bedient werden können. Die Arbeiten umfassen auch die Aufwertung der Bahnhöfe Wallisellen, Dietlikon, Bassersdorf und Winterthur Töss sowie den Umbau von Zufahrtsgleisen und Brücken als begleitende Infrastruktur.
Das Bahnausbauprojekt wird voraussichtlich in mehreren Phasen umgesetzt, die gesamte Bauzeit beträgt rund 10 Jahre. Der Tunnelvortrieb für den Brütten-Tunnel soll 2029 beginnen, die Inbetriebnahme ist derzeit für 2037 vorgesehen. Während der Bauphase wird der Großteil des Zugverkehrs weiterlaufen, allerdings können sich die Fahrzeiten einiger S-Bahn-Linien je nach Baufortschritt ändern. Nach Abschluss des Bahnausbauprojekts wird der Engpass auf diesem stark frequentierten Eisenbahnkorridor in der Schweiz entschärft.










