de.wedoany.com-Bericht: Angesichts des anhaltenden Auftragswachstums im südostasiatischen Offshore-Windmarkt hat die EEW-Gruppe den Ausbau ihres Werks EEW KHPC in Gwangyang, Provinz Süd-Jeolla, Südkorea, angekündigt. Nach dem Ausbau wird die Jahreskapazität des Werks von derzeit rund 60.000 Tonnen auf über 200.000 Tonnen steigen.
Laut Planung wird EEW KHPC ab der zweiten Jahreshälfte 2027 in der Lage sein, Monopiles mit einem Durchmesser von 13 Metern, einem Gewicht von 2.500 Tonnen und einer Länge von bis zu 120 Metern zu produzieren. Nach vollständiger Inbetriebnahme der Erweiterung kann das Werk jährlich 200.000 Tonnen Stahl für die Herstellung von LSAW-Rohren verarbeiten – mehr als eine Verdreifachung der aktuellen Kapazität.

Deok-Han Kim, Geschäftsführer von EEW KHPC, erklärte, dass die Offshore-Windindustrie in Südostasien in den kommenden Jahren ein deutliches Wachstum erleben werde und dieser Ausbau eine vorausschauende Reaktion auf diesen Trend sei. Der Konzerngeschäftsführer Christoph Schorge betonte, dass die langjährigen Erfahrungen aus dem europäischen Markt sowie die technischen Kapazitäten des lokalen Teams bei der Herstellung von Monopiles mit großem Durchmesser eine starke Unterstützung für die zügige Umsetzung des Ausbaus böten.

Zur Unterstützung des Ausbaus hat die EEW-Gruppe angrenzende bestehende Produktionshallen und Grundstücke erworben, wodurch sich die Produktionsfläche mehr als verdoppelt. Gleichzeitig wird das Hafenlager erweitert, um die logistischen Vorteile der direkten Anbindung des Werks an den Hafen voll auszuschöpfen. Der Ausbau wird zudem rund 200 neue technische Arbeitsplätze vor Ort schaffen.
Die EEW-Gruppe verfügt über fast 20 Jahre Erfahrung in der Herstellung von Offshore-Windkraftfundamenten. Ihr Werk EEW SPC in Rostock, Deutschland, und das Werk in Gwangyang, Südkorea, arbeiten zusammen. Diese Investition wird die Marktposition der Gruppe als Anbieter von Offshore-Windkraftfundamenten weiter stärken.










