de.wedoany.com-Bericht: Kao Data hat den Vertrag über die Lieferung erneuerbaren Stroms mit Shell Energy verlängert und damit die seit 2022 bestehende Partnerschaft ausgeweitet. Diese Vereinbarung ermöglicht es dem Rechenzentrumsbetreiber, seinen Energieverbrauch mit der Erzeugung erneuerbarer Energien in Großbritannien zu decken.

Seit 2022 liefert Shell Energy jährlich rund 140 GWh Strom an Kao Data, der mit der Stromerzeugung aus britischen erneuerbaren Energieanlagen übereinstimmt. Ab 2025 ist in dieser Lieferung bereits die Anfangsproduktion von Dogger Bank enthalten, einem der größten derzeit im Bau befindlichen Offshore-Windparks der Welt.
Die Entscheidung von Kao Data zur Vertragsverlängerung fällt in eine Zeit, in der die Branche weiterhin unter Druck bei der Stromnachfrage steht, insbesondere aufgrund der zunehmenden Arbeitslasten durch Künstliche Intelligenz und Hochleistungsrechnen. Dies hat einige Betreiber dazu veranlasst, über alternative Stromzugangsmöglichkeiten jenseits der reinen Netzabhängigkeit nachzudenken, darunter auch private Leitungsvereinbarungen mit Entwicklern erneuerbarer Energien.
Die Branche steht zudem unter verstärkter Beobachtung hinsichtlich ihrer Umweltauswirkungen. Kao Data gibt an, dass Vereinbarungen wie die mit Shell Energy es dem Unternehmen ermöglichen, sicherzustellen, dass der gesamte Energieverbrauch aller Einrichtungen mit der Erzeugung erneuerbarer Energien in Großbritannien übereinstimmt.
Kao Data ist zudem der erste britische Rechenzentrumsbetreiber, der seine Notstromsysteme auf hydriertes Pflanzenöl umgestellt hat. Das Unternehmen gibt an, dass dieser Kraftstoff im Vergleich zu herkömmlichem Diesel die Lebenszyklusemissionen um bis zu 90 % reduzieren kann.
James Lewis, Investment Director bei Kao Data, betonte, dass Nachhaltigkeit alle Geschäftsbereiche durchziehe und strategische Partnerschaften für die Zielerreichung weiterhin entscheidend seien. Die Zusammenarbeit von Kao Data mit Shell Energy habe eine wichtige Rolle bei der Gestaltung der langfristigen Energiemanagement- und Dekarbonisierungsstrategie des Unternehmens gespielt. Die Verlängerung dieser Partnerschaft ermögliche es, den Strombedarf der Kunden mit zertifizierten erneuerbaren Energien aus Großbritannien zu decken und stärke damit das Engagement des Unternehmens, bis 2030 CO₂-Neutralität zu erreichen.










