de.wedoany.com-Bericht: Halliburton hat in Zusammenarbeit mit Eni in einer Tiefwasser-Explorationsbohrung vor der Küste Indonesiens die LOGIX-Automatisierungs- und Fernsteuerungsplattform eingesetzt und damit erstmals im asiatisch-pazifischen Raum die vollständige Bohranlagenautomatisierung mit Managed Pressure Drilling (MPD) kombiniert.

Bei diesem Einsatz wurden Bohranlagenausrüstung, automatische Bohrlochpositionierung, untertägige Strömungsmechanik und MPD-Steuerung in einem geschlossenen Automatisierungssystem integriert. Der LOGIX-Orchestrierungsdienst koordiniert innerhalb eines Arbeitsablaufs die Bohrdurchführung und die Gestängezüge und durchbricht damit die traditionelle Trennung von Bohrdurchführung und Druckmanagement. Jim Collins, Vizepräsident von Halliburton Sperry Drilling, erklärte: „LOGIX Orchestration kann in Echtzeit Bohrungsentscheidungen an der Oberfläche, unter Tage und im Bohrloch koordinieren. Wenn wir die Bohranlagenautomatisierung mit MPD integrieren, schließen wir eine entscheidende Lücke und verschaffen dem Betreiber unter komplexen Bohrlochbedingungen eine bessere Kontrolle, Konsistenz und Betriebseffizienz.“
Die integrierte Lösung bietet in Bohrlöchern mit engem Betriebsfenster eine stabile Leistung und zuverlässige Druckkontrolle.Die Kombination von Managed Pressure Drilling und LOGIX-Orchestrierung steigerte die Effizienz um über 15 %, während die Bohrlochsicherheit in Umgebungen mit engem Fenster gewahrt blieb. Dieser Einsatz vereinte die betriebliche Expertise von Eni mit den Automatisierungslösungen von Halliburton und führte die Steuerung des Bohrtischs, die untertägige Automatisierung und das Druckmanagement in einem einzigen System zusammen. Der Einsatz festigt die Marktposition von Halliburton in der Bohrlochautomatisierung weiter und spiegelt die steigende Nachfrage der Betreiber nach Automatisierungstechnologien wider, die von der Entscheidungsunterstützung zur Echtzeitausführung übergehen.






