Hafen von Santa Marta in Kolumbien empfängt US-Kongressdelegation, Handelsanteil mit den USA bei 59%
2026-07-11 10:04
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de.wedoany.com-Bericht: Der kolumbianische Hafen von Santa Marta (Puerto de Santa Marta) empfing eine Delegation bestehend aus einer US-Kongressdelegation und Mitgliedern des Quincy Institute, um die bilaterale Zusammenarbeit zu vertiefen.

Der Hafen von Santa Marta betonte in einer Erklärung, dass der Handelsaustausch mit den USA weiterhin wachse. Im Jahr 2024 wurden im Hafen 6.001.170 Tonnen Güter umgeschlagen, davon 3.133.290 Tonnen im Handel mit den USA, was 52 % der Gesamtmenge entspricht. Im Jahr 2025 stieg das gesamte Frachtaufkommen auf 6.803.445 Tonnen, der Handel mit den USA belief sich auf 3.991.257 Tonnen, der Anteil stieg auf 59 %. Von Januar bis Juni 2026 wurden im Hafen 3.261.327 Tonnen Güter umgeschlagen, der Handel mit den USA betrug 1.937.169 Tonnen, der Anteil blieb bei 59 %.

Dieser rege Handelsaustausch umfasst die Einfuhr strategischer Produkte wie Mais, Weizen, Sojabohnen, Sojaschrot und Sojaöl sowie Bergbauausrüstung, während gleichzeitig repräsentative kolumbianische Agrarprodukte wie Bananen, Kaffee, Blumen, Zitronen, Palmöl, Fruchtpüree und Kakao in die USA exportiert werden.

Beide Seiten betonten zudem die Zusammenarbeit im Bereich der Drogenbekämpfung. Das Büro des International Narcotics and Law Enforcement Affairs (INL) der US-Botschaft stellte der Drogenpolizei vier Patrouillenboote zur Verfügung, die am 18. Juni im Hafen von Santa Marta eintrafen und an den Stützpunkten der Drogenpolizei in Santa Marta, Barranquilla, Buenaventura und Antioquia stationiert werden.

Die Delegation wurde von Michael Songer (Berater im Büro der republikanischen Senatorin Lisa Murkowski), Sara Engelhard (Außenpolitikberaterin im Büro der demokratischen Abgeordneten Delia Ramirez) und Tori Bateman (Leiterin der Interessenvertretung des Quincy Institute) angeführt. In Begleitung von Domingo Chinea, dem Präsidenten des Hafens von Santa Marta, besichtigten die Gäste die Hafenanlagen.

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