Norwegischer Aluminium- und Erneuerbare-Energien-Konzern Hydro realisiert Norwegens erstes Sanierungsprojekt mit geschlossenem Aluminium-Kreislauf für Vorhangfassaden
2026-07-16 10:36
Merken

de.wedoany.com-Bericht: Der norwegische Aluminium- und Erneuerbare-Energien-Konzern Hydro realisiert im Bürogebäude Sørkedalsveien 6 in Oslo das erste Sanierungsprojekt Norwegens mit einer geschlossenen Aluminium-Vorhangfassade. Durch die Rückgewinnung von Aluminium aus dem bestehenden Gebäude und dessen Wiederaufbereitung zu neuen Fassadenprodukten demonstriert das Projekt die Möglichkeit der Kreislaufnutzung von Fassadenaluminium durch vollständige Materialrückverfolgbarkeit.

Hydro (Norsk Hydro), gegründet 1905, ist ein weltweit führender Aluminium- und Erneuerbare-Energien-Konzern, der sich der Umwandlung natürlicher Ressourcen in innovative und effiziente Industrieprodukte widmet. Das Gebäude Sørkedalsveien 6 ist ein Gewerbeobjekt mit einer Gesamtfläche von 21.000 Quadratmetern, ursprünglich entworfen vom Architekturbüro Lund+Slaatto. Das Projekt wird von CapMan Real Estate geleitet, wobei Hydro eng mit seinen Gebäudesystemmarken WICONA, STATICUS, Stena Recycling, Insenti und dem Architekturbüro Lund+Slaatto sowie weiteren Partnern der Wertschöpfungskette zusammenarbeitet.

Bei der konkreten Umsetzung wurde die bestehende Aluminium-Vorhangfassade sorgfältig demontiert und vor Ort sortiert, anschließend zur weiteren Sortierung zu Stena Recycling in Halmstad, Schweden, transportiert. Das recycelte Aluminium wurde dann zu Hydros Recyclinganlagen in Schweden gebracht und zu Hydro CIRCAL 75R Recycling-Aluminium mit einem Anteil von mindestens 75 % Post-Consumer-Abfällen verarbeitet. Das Projekt führt rund 50 Tonnen Aluminium aus der ursprünglichen Fassade wieder in den Kreislauf zurück.

Im Gegensatz zu einem Abriss und Neubau behält das Sanierungsprojekt den Großteil der bestehenden Gebäudestruktur bei und soll den Energieverbrauch des Gebäudes um etwa 57 % senken. Die für das Recycling von Aluminium benötigte Energie beträgt nur 5 % der Energie, die für die Primäraluminiumproduktion erforderlich ist, wodurch der CO₂-Fußabdruck des Gebäudes erheblich reduziert wird. Das Projekt soll voraussichtlich 2027 abgeschlossen sein und wird dann der globale Hauptsitz des Softwareunternehmens Visma. Es wurde nicht nur als eines von acht Pilotprojekten des Nordic Circular Pilot Program ausgewählt, sondern markiert auch Norwegens erste vollständige Kreislaufrückgewinnung von Aluminium im Baubereich.

Diese Kurznachricht stammt aus der Übersetzung und Weiterverbreitung von Informationen aus dem globalen Internet und von strategischen Partnern. Sie dient lediglich dem Austausch mit den Lesern. Bei Urheberrechtsverletzungen oder anderen Problemen bitten wir um rechtzeitige Mitteilung, und wir werden die notwendigen Änderungen oder Löschungen vornehmen. Die Weitergabe dieses Artikels ist ausdrücklich ohne formelle Genehmigung verboten.E-Mail: news@wedoany.com