de.wedoany.com-Bericht: Am 14. Juli 2026 ist der lettische Lotsendienstleister LVR Flote dem dreijährigen Ostsee-Regionalprojekt PILOTech beigetreten, das darauf abzielt, die CO₂-Emissionen von Lotsenbooten zu senken und umweltfreundlichere Lotsendienste zu fördern.

Das Projekt wird vom Interreg-Programm für den zentralen Ostseeraum (Interreg Central Baltic Sea Region Programme) kofinanziert, mit einem Gesamtbudget von 2,7 Millionen Euro, davon 2,2 Millionen Euro aus EU-Mitteln, und soll bis Ende April 2029 abgeschlossen sein. Geleitet wird das Projekt von der Technischen Universität Tallinn (Tallinn University of Technology), mit Partnern aus Lettland, Estland, Finnland und Schweden: LVR Flote, der Schwedischen Seefahrtsbehörde (Swedish Maritime Administration), der Estnischen Staatsflotte (Estonian State Fleet), Finnpilot Pilotage Oy und der Fachhochschule Novia (Novia University of Applied Sciences).
Während der Projektlaufzeit werden die Partner gemeinsam innovative emissionsarme Technologien und Betriebslösungen für Lotsenboote erforschen, testen und bewerten, um den CO₂-Fußabdruck bei gleichzeitiger Aufrechterhaltung sicherer und effizienter Dienste zu reduzieren. Als Teil seines Beitrags wird LVR Flote ein integriertes digitales Überwachungssystem einsetzen, um Betriebsdaten der Lotsenboote zu analysieren und fundiertere technische und betriebliche Entscheidungen zu unterstützen, mit dem Ziel, den Schiffsbetrieb zu optimieren und den Treibstoffverbrauch sowie die CO₂-Emissionen zu senken.
Das Projekt sieht zudem einen Wissensaustausch zwischen den Lotsendienstleistern der Ostseestaaten vor und wird gemeinsame Empfehlungen für einen nachhaltigeren Betrieb der Schifffahrtsdienste im zentralen Ostseeraum erarbeiten. Für den Hafen von Riga (Port of Riga) bedeutet eine höhere Effizienz der Lotsenboote geringere Emissionen in den Hafenbecken, was die Luftqualität für die Bewohner Rigas und der umliegenden Gemeinden verbessert.










